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Gesine Schwan warnt vor schlimmen Zeiten.

Nachrichten-Scout am Morgen

Die Lage könnte explodieren

Das schreiben die Anderen: Gesine Schwan warnt vor Unruhen, Sri Lanka ist dem Frieden nahe und GM erwägt einen Produktionsstopp.

Zweite Warnung vor Unruhen

Nach DGB-Chef Sommer warnt nun auch die SPD-Präsidentschaftskandidatin Gesine Schwan vor sozialen Unruhen. Sie könne sich vorstellen, dass "in zwei bis drei Monaten die Wut der Menschen deutlich wachsen könnte", sagte Schwan am Rande eines Interviews mit dem Münchener Merkur. Der Stern widmet sich dem Thema und zitiert weiter, dass die Stimmung explosiv werden könne, wenn keine Hoffnung auf Besserung eintrete.

Genau die haben Wirtschaftsexperten mit ihrer Prognose zerplatzen lassen: Die Lebensbedingungen werden sich durch die Krise in diesem Jahr noch deutlich verschlechtern, schreibt die Frankfurter Allgemeine Zeitung. Das Bruttoinlandsprodukt werde um 6 Prozent schrumpfen. Das Jammertal werde vor Mitte 2010 nicht durchschritten sein, schreibt das Handelsblatt.

Bürgerkrieg in Sri Lanka dem Ende nah

Nach 24 Jahren Blutvergießens könnte der Bürgerkrieg in Sri Lanka seinem Ende entgegen gehen, schreibt die taz. Den Regierungssoldaten gingen am Mittwoch zwei hochrangige Mitglieder der Gegenseite, der Rebellenorganisation Liberation Tigers of Tamil Eelam, ins Netz. Die taz beschreibt, warum in dem asiatischen Land gekämpft wird und warum es einer der blutigsten Kämpfe in der Geschichte Asiens ist.

Die Tagesschau führte ein Interview mit dem Sri-Lanka-Experten Joachim Schlütter, der auf die Frage eingeht, was geschehen wird, wenn der Krieg tatsächlich zu einem Ende kommt und warum es schwierig werden wird, beide Seiten zu versöhnen.

GM erwägt lange Sommerpause

Bis zu neun Wochen könnte der angeschlagene Autobauer General Motors im Sommer die Tore einiger Werke in Nordamerika schließen, schreibt Spiegel Online und bezieht sich auf einen Bericht der Detroit News. Mit dem Produktionsstopp würde der Konzern auf die sinkende Nachfrage und wachsenden Lagerbestände an unverkauften Autos reagieren. Für die GM-Tochter Opel steigen unterdessen die Chancen auf staatliche Hilfe, schreibt Spiegel Online.

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