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Kein guter Diplomat: Finanzminister Peer Steinbrück.

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Steinbrück vs. Schweiz: Botschafter muss vermitteln

Das schreiben die Anderen: Botschafter muss die Schweiz besänftigen, Guttenberg zur Opel-Rettung und zweiter Teil des Althaus-Interviews.

Botschafter vermittelt für Steinbrück

Axel Berg, deutscher Botschafter in Bern, muss zwischen Finanzminister Peer Steinbrück und der Schweizer Regierung vermitteln, schreibt Spiegel Online. Die Schweiz hatte vor wenigen Tagen angekündigt, ihr Bankgeheimnis zu lockern. Daraufhin habe Steinbrück die Schweiz mit Indianern verglichen, auf die man aufpassen müsse.

Die Schweizer Politiker bewerteten diese Aussage als aggressiv und als formal nicht angemessen. Zumal es nicht das erste Mal ist, dass Steinbrück gegenüber der Schweiz ausfallend wird. Schon das zweite Mal innerhalb nur eines halben Jahres muss Botschafter Berg die Schweiz nach Steinbrücks Äußerungen besänftigen.

Die Schweizer Zeitungen reagieren empört: "Steinbrück verspottete unsere Politiker" echauffiert sich die Zeitung Blick. Der Tagesanzeiger zeigt die Reaktion der Bundesrätin Micheline Calmy-Rey im Video. Sie weist darauf hin, dass Deutschland von den Beziehungen zur Schweiz auch profitiere. Die Neue Zürcher Zeitung nennt Steinbrücks Äußerungen "Wildwest-Rhetorik".

Guttenberg trifft GM-Spitze

Nach einem Gespräch des Wirtschaftsministers Karl-Theodor zu Guttenberg mit den Chefs von GM über Opels Zukunft sind die Interpretationen unterschiedlich. Die Frankfurter Allgemeine Zeitung ordnet nicht ein und zitiert zu Guttenberg, die GM-Chefs seien ihm entgegen gekommen. Opel müsse jedoch selbst etwas dafür tun. Dazu habe er positive Signale von GM erhalten, etwa in der Patentfrage.

Die Süddeutsche Zeitung bezieht sich darauf und schreibt: "Es bewegt sich was." Nur Welt Online kritisiert, dass die Opel-Rettung nicht in zu Guttenbergs Hand liegt, sondern auch von der Entscheidung der US-Regierung abhänge.

Althaus-Interview, zweite Klappe

Die Bild veröffentlicht heute den zweiten Teil des exklusiven Interviews mit Thüringens Ministerpräsident Dieter Althaus (CDU) nach dessen schwerem Skiunfall. Darin redet Althaus über die Beziehung seiner Frau zur Familie der getöteten Slowakin und darüber, wie er wieder in die Politik einsteigen will. Die Opposition habe sich entschlossen, den Unfall im Wahlkampf nicht zu thematisieren.

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