Museums-Tor öffnet per Klick

- Viel ist in den letzten Wochen über das neueste Schmuckstück unter Bayerns Museen geschrieben worden. Die Pinakothek der Moderne besticht nicht nur durch ihre Exponate und ihre Architektur, sondern auch durch einen tollen Internetauftritt. Das "Kunstareal München" breitet sich auf dem Bildschirm aus, wenn man www.pinakothek-der-moderne.de eingibt: Pinakothek, Neue Pinakothek und die Pinakothek der Moderne - sogar der künftige Standort der Sammlung Brandhorst ist bereits auf dem Übersichtsplan eingezeichnet.

<P>Ein Klick auf die Pinakothek der Moderne und schon öffnen sich die Tore der neuen Kunstsammlung. Ein weiterer Mausklick genügt, um Informationen über die ständigen Ausstellungen aus den Bereichen Kunst, Design, Grafik und Architektur abzurufen. Ausführliche Texte erzählen über die Geschichte der einzelnen Sammlungen, und Fotos, die man sich auch in voller Größe auf den Monitor holen kann, geben einen Eindruck von den Ausstellungsräumen. Zu sehen gibt es im Internet natürlich nicht ganz so viel wie im Museum selber, aber dafür umso mehr Interessantes zu lesen, zum Beispiel über die Entstehungsgeschichte der Sammlung und über die Architektur. Praktische Informationen für den ersten Besuch findet man dort ebenfalls reichlich.</P><P>Das Konzept der Pinakothek der Moderne wird deutlich, wenn man einen Blick in das Veranstaltungsprogramm wirft. Statt reiner Ausstellungsraum will das Museum lebendiger Begegnungsort für verschiedene Kunstformen sein: Filme über Kunst und Künstler werden in ihren Räumen gezeigt, im "Punkt 11" gibt es zeitgenössische Musik zu hören und Performances zu sehen, und in Kooperation mit dem Hörverlag werden Lesungen moderner Literatur veranstaltet. Kurz: Bevor man sich in die Besucherschlangen einreiht, lohnt sich ein Besuch auf den Internetseiten der Pinakothek der Moderne.</P><P>Lohnenswert ist auch ein virtueller Besuch im Buchheimmuseum, www.buchheimmuseum.de. Die neue Heimat der Sammlung Buchheim versteht sich nicht als klassisches Museum, sondern als Einheit aus Kunst und Architektur. Dem Konzept des "lebendigen Museums" ist ein ausführliches Kapitel auf der Webseite gewidmet. Selbstverständlich erfährt der Besucher viel Interessantes über die berühmte Expressionisten-Sammlung des Museums, über die volkskundlichen Exponate und über die temporären Ausstellungen. Schön gemacht ist die Kinderseite des Buchheimmuseums. Dort wird vorgestellt, was Kinder im Museum alles entdecken können und welche Führungen speziell für Kinder veranstaltet werden. Die kleinen Kunstfans können online erfahren, wie Hinterglasbilder gemalt oder wie Glas hergestellt wird. Praktische Informationen zu Öffnungszeiten, Führungen, MVV-Sondertickets und Fahrten mit dem Museumsschiff "Phantasie" ergänzen die schöne Museumsseite.</P><P>Eine der ersten Adressen für zeitgenössische Kunst in München ist seit Jahren das Lenbachhaus mit dem angeschlossenen "Kunstbunker". Unter www.lenbachhaus.de sind neben den berühmten Werken des Malerfürsten Lenbach und der Künstlergruppe "Blauer Reiter" viele andere große Namen der internationalen Kunstszene wie Joseph Beuys, Asger Jorn und Jenny Holzer zu Hause. Die Webseite informiert nicht nur über die aktuellen Ausstellungen - im Archiv kann man zudem über die Künstler von früheren Ausstellungen nachlesen. Von der Seite des Lenbachhauses aus gelangt man darüber hinaus zum "Münterhaus" in Murnau."</P><P>Ein Treffpunkt für zeitgenössische Kunst ist seit Jahren die international renommierte private Sammlung Goetz in München-Oberföhring. Www. sammlung-goetz.de verrät aktuelle und kommende Ausstellungsprojekte und informiert über die Kunstsammlung selbst. Auch in der Villa Stuck, www.villastuck.de, gibt es immer wieder Neues aus der Kunstszene zu sehen. <BR>Apropos: Die Schätze der Münchner Kunstsammlungen kann man am 19. Oktober bei der "Langen Nacht der Museen" bis spät in die Nacht bewundern.</P><P>Zu einem Ausflug nach Nürnberg lädt die Webseite der Neuen Sammlung Nürnberg www.nmn.de ein. Zeitgenössische Kunst und Design präsentieren sich in einer architektonisch außergewöhnlichen Umgebung. Ein Link führt übrigens auf Bayerns höchst gelegenen Ausstellungsraum: Zur "Kunst auf der Zugspitze".</P><P>Adressen<BR>www.pinakothek-der-moderne.de<BR>www.buchheimmuseum.de<BR>www.lenbachhaus.de<BR>www.sammlung-goetz.de<BR>www.villastuck.de<BR>www.nmn.de<BR></P>

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