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Der Onlinedienst "convert2mp3.net" verwandelt die Audiospur von Musikvideos in verschiedene Formate.

Das müssen Sie dabei beachten

Musik aus Videoportalen downloaden: So geht's

Meerbusch - Ein kostenloser Onlinedienst macht aus Videodateien aus dem Netz im Handumdrehen MP3-Files, die sich in jedem Player abspielen lassen. Legal ist das auch - wenn eine Sache dabei berücksichtigt wird.

Clips von YouTube, DailyMotion, Vevo und Clipfish herunterladen, um sie offline - etwa auf dem Smartphone in der Bahn - anzuschauen, ist technisch gesehen kein Problem. Zahlreiche kostenlose Programme und Webseiten ermöglichen genau das.

Selbst die Audiospur aus Musikvideos zu extrahieren, um sie auf dem MP3-Player zu hören, ist inzwischen recht einfach und schnell erledigt. Ein Vertreter dieser Art ist "convert2mp3.net". Der Online-Dienst kommt aus Deutschland und besitzt einige nützliche Funktionen, die das Herunterladen von Online-Videos und -Musik sehr simpel machen.

Der Anwender sucht auf "convert2mp3.net" nach den Videos oder gibt die Internetadresse direkt ein. Beim Umwandeln in eine Video- oder Audiodatei stehen diverse Formate wie etwa MP3, WMA, MP3 oder AVI zur Verfügung. Bei Videos darf der Anwender zusätzlich noch die Auflösung bestimmen. Clips lassen sich aber nur in HD-Qualität herunterladen, wenn sie in der entsprechenden Auflösung vorliegen.

Wer nur die Audiospur eines Videos herunterladen möchte, entscheidet sich wohl meistens für das MP3-Format. Es ist weit verbreitet und liefert bei kleiner Dateigröße trotzdem noch einen guten Sound. In diesem Fall darf der Nutzer so genannte ID3-Tags für Interpret, Titel und Album vergeben. Auch eine Cover-Abbildung lässt sich aus dem Clip herausnehmen. Diese Tags zeigen beispielsweise MP3-Player oder -Tools beim Abspielen an.

Aus rechtlicher Sichte gibt es nach Meinung vieler Juristen übrigens keine Schwierigkeiten mit Diensten wie "convert2mp3". Wer diese nutzt, um Videos und Musik herunterzuladen, legt damit eine Privatkopie an. Benutzt man die Downloads nur privat, sollte man also keine Konsequenzen fürchten, so die Auffassung von Experten.

dpa

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