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Im Aufschwung: 2008 wurden wieder mehr Vinylplatten gekauft.

Musik 2.9: Die Platte dreht sich wieder öfter

Zum Thema Musik haben wir uns im Internet umgesehen. Die Themen: Musikdownloads ohne Kopierschutz, die besten Portale, steigende Vinyl-Verkäufe, zehn Momente der Musik-Zensur.

Apple machte den Anfang: Das Unternehmen hat angekündigt, seine Musik im Online-Portal iTunes künftig ohne Kopierschutz zu verkaufen. Ursprünglich sollte der Kopierschutz illegalen Download und Verbreitung eindämmen - dazu war die Software technisch jedoch nicht geeignet.

Von der Abschaffung des Kopierschutzes profitieren Nutzer und Unternehmen, aber auch die Musikindustrie. Denn ohne den lästigen Schutz könnte sich der Musikhandel online von einem Nischengeschäft zum Massenmarkt entwickeln.

Das Branchenmagazin CHIP gibt sogleich eine Übersicht über zehn Websites, bei denen der User Musik legal genießen kann - teilweise sogar kostenlos. Aus Schweden kommt der neue Dienst Spotify, mit dem man kostenlos Musik hören kann. Eine Mischung aus iTunes und Last.fm soll das Programm sein. Netzwertig findet: "Spotify hat das Zeug zum Superstar."

Das englischsprachige Blog Mentalfloss hat Videos der zehn wichtigsten Momente in der Musikzensur zusammengetragen. Warum Nirvana nicht "Rape me" singen durften und Mick Jagger lieber "some time" statt "the night" mit seiner Liebsten verbringt, lesen Sie dort.

Zum Abschluss eine gute Nachricht: Wer hätte gedacht, dass die gute alte Platte einen zweiten Frühling erlebt? Doch es stimmt, berichtet computerworld.com: Die Verkäufe von Vinyl haben sich 2008 verdoppelt - während der Absatz von CDS geschrumpft ist. "Zurück in die Zukunft", titelt der Branchendienst.

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