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Die Ärzte der Achtlingsmutter einen Tag nach der Entbindung.

Achtlingsmutter in der Kritik

Die Mutter der Achtlinge erfährt viel Kritik und wenig Hilfe, weil sie jetzt insgesamt 14 künstlich gezeugte Kinder hat.

Nadya Suleman hat vor zehn Tagen Achtlinge geboren. Die Kinder wurden per Kaiserschnitt neun Wochen zu früh auf die Welt geholt und müssen noch lange im Krankenhaus bleiben. Die New York Times hat ein Topic über die Mutter von insgesamt 14 Kindern angelegt. Dort gibt's umfangreiche Informationen.

Die Mutter steht unterdessen in der Kritik, Amerika diskutiert über künstliche Befruchtung und Mehrlinge. Grund der Empörung: Suleman hat bereits sechs Kinder, die alle durch künstliche Befruchtung geboren wurden. Außerdem hat sie keinen Mann und Vater für die Kinder. Biologischer Vater ist nach Medienberichten ein Freund. Die Huffington Post schreibt, auch Angela Suleman, die Mutter von Nadya, kritisiere ihre Tochter. Stellung bezog Nadya in einem anderen Artikel der Huffington Post.

Kinder gegen die Einsamkeit

Der Focus berichtet, Suleman gebäre nur deshalb so viele Kinder, um ihre eigene Einsamkeit zu bewältigen. Sie erzähle, ihre Kindheit als Einzelkind sei isoliert gewesen. Medizinische Unterlagen hingegen zeigten, Suleman litt an Depressionen.

Andere Familien, die mit Mehrlingsgeburten überrascht wurden, bekamen bisher viele Spenden, sogar Häuser und Autos. Nicht so Suleman. Die Sympathie für ihre Großfamilie hält sich in Amerika in Grenzen, große Unternehmen wie Procter & Gamble halten sich zurück, schreibt der Schweizer Tagesanzeiger.

60-Jährige entbindet Zwillinge

Eine Inderin erfüllte sich in Kanada im Alter von 60 Jahren ihren unerfüllten Kinderwunsch. Die Welt berichtet, die Frau habe sich nun in ihrem Heimatland künstlich befruchten lassen. Per Kaiserschnitt kamen die Zwillinge nun sieben Wochen zu früh zur Welt.

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