Hacker-Angriff

Großes Datenleck bei MySpace: Das müssen Nutzer jetzt tun

Beverly Hills/Berlin - Facebook ist längst das größte soziale Netzwerk der Welt, dennoch haben viele noch ein Profil bei MySpace. Jetzt erbeuteten Hacker Millionen von Nutzerdaten. Schnelles Handeln ist angesagt!

Nur wenige Tage nach einem Fall beim Online-Karriere-Netzwerk LinkedIn sollen Berichten zufolge auch Millionen entwendeter Zugangsdaten von MySpace aufgetaucht sein. Bis zu 427 Millionen Passwörter und 360 Millionen E-Mail-Adressen von Nutzern seien möglicherweise in einer gehackten Datenbank enthalten, meldete die US-Website „Motherboard“ mit Verweis auf Angaben der Internet-Plattform „LeakedSource“. Auch andere Seiten wie „IT Pro“ aus Großbritannien berichteten darüber.

Myspace bestätigte den Datenklau und erklärte, man habe alle Accounts, die vor dem 11. Juni 2013 erstellt worden waren, stillgelegt. Die Nutzer werden aufgerufen, sich beim Einloggen zu authentifizieren und das Passwort schnellstens zu ändern - vor allem, wenn sie ihr Passwort in Verbindung mit ihrer E-Mail-Adresse nutzten.

Laut „Motherboard“ könnte es sich um denselben Hacker handeln, der in den Besitz von 177 Millionen Datensätzen von LinkedIn - unter anderem mit Benutzernamen und Passwörtern - gelangt sein soll. LinkedIn hatte seine Mitglieder Mitte Mai zum schnellen Passwort-Wechsel aufgerufen, nachdem Informationen im Netz zum Verkauf gestellt worden waren.

Die Tricks der Daten-Hacker

Die Tricks der Daten-Hacker

Das MySpace-Leck sei bisher nicht ans Licht gekommen, auch der genaue Zeitpunkt des Datendiebstahls sei unklar, schreibt „Motherboard“. LinkedIn hatte betont, in seinem Fall habe es sich nicht um Beute aus einem aktuellen Angriff, sondern aus dem Jahr 2012 gehandelt. Das Unternehmen hatte schon damals aufgerufen, Passwörter zu ändern.

Taylor Swifts peinliche Vergangenheit auf Myspace

dpa

Rubriklistenbild: © picture alliance / dpa

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