Nach außen gestärkt, im Inneren verändert

- Mächtiger als zuvor und im Inneren stark reformiert ging Bayern aus der Zeit der Französischen Revolution hervor. Wie es dazu kam, berichtet in der Bavaristischen Ringvorlesung der Münchner Historiker Professor Winfried Schulze.

<P>Nachdem Napoleon an die Macht gekommen war, kämpfte Bayern unter Kurfürst Max IV. Joseph lange Jahre an der Seite Frankreichs. Von Bonapartes Erfolgen profitierten auch die Bayern. Indem ihr Herrschaftsgebiet im Laufe der Kriege um ein Drittel an Größe zunahm, wurden sie zu einem der Gewinner in der territorialen Neuordnung. Bis 1813 währte die Partnerschaft, dann löste Bayern, das inzwischen zum Königreich geworden war, die Verbindung zu dem mittlerweile geschwächten Napoleon.<BR><BR>Neben der territorialen Ausdehnung kam es im Zuge der Revolution auch im Inneren Bayerns zu Veränderungen. Gemäß den Grundsätzen der Französischen Revolution verloren auch hier die Adeligen ihre Privilegien, Klöster wurden säkularisiert und religiöse Toleranz eingeführt. Neu war auch, dass mit der Verfassung von 1808 auch der Herrscher in die staatliche Verfassungsordnung eingegliedert und ihr gegenüber verantwortlich gemacht wurde.<BR><BR>Professor Schulzes Vorlesung findet statt am Mittwoch 16. Juni um 19 Uhr im Audimax der Ludwig-Maximilians-Universität (Hauptgebäude, Geschwister-Scholl-Platz 1.). <BR></P><P> </P>

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