+
Snapchat will künftig Hackern die Arbeit erschweren.

Sicherheitslücke war bekannt

Nach Datenleck: Snapchat bessert nach

New York - Der Fotodienst Snapchat will nach dem Datenleck, bei dem Namen und Telefonnummern von rund 4,6 Millionen Nutzern im Netz veröffentlicht wurden, seine App verändern.

Dann sollen Nutzer die Funktion zum Finden von Freunden, über die die Daten abgegriffen wurden, wieder abschalten können, erklärte Snapchat in einem Blogeintrag am späten Donnerstag. Außerdem werde man den Zugang zu den Nutzer-Informationen erschweren.

Unbekannte hatten in der Neujahrsnacht mehrere Millionen Namen und Telefonnummern von Snapchat-Nutzern ins Netz gestellt. Dabei hatten sie allerdings die letzten beiden Ziffern der Telefonnummern unkenntlich gemacht. Über die Handy-App können Bilder verschickt werden. Die Schnappschüsse löschen sich nach spätestens zehn Sekunden selbst, sobald der Empfänger sie gesehen hat.

Die Daten waren offenbar über eine bekannte Sicherheitslücke abgegriffen worden. Die IT-Sicherheitsfirma Gibson Security hatte zu Weihnachten ausführlich beschrieben, wie eine Datenbank aus Nutzernamen und Telefonnummern erstellt werden könne. Man habe den Fotodienst schon vier Monate zuvor vor der Sicherheitslücke gewarnt, es sei aber nichts passiert, erklärte Gibson. Snapchat kritisierte jetzt, mit der Veröffentlichung einer ausführlichen Anleitung habe Gibson es Angreifern leichter gemacht, die Schwachstelle auszunutzen.

dpa

Auch interessant

Meistgelesene Artikel

Let's-Play-Videos ziehen mehr Zuschauer an
Gamern beim Spielen zusehen - das ist für Millionen Deutsche interessant. Eine Umfrage beweist sogar, dass es immer mehr Nutzer gibt.
Let's-Play-Videos ziehen mehr Zuschauer an
Angebliches Google-Gewinnspiel: So schützen Sie sich
In letzter Zeit werden Internetnutzer immer wieder von seriösen Seiten auf angebliche Gewinnspielseiten weitergeleitet. Was steckt dahinter und was können Sie dagegen …
Angebliches Google-Gewinnspiel: So schützen Sie sich
Pokémon Go auf Apple-Geräten bald nur noch mit iOS 11
Ohne iOS 11 kein Pokemon Go: Das sollten Spieler wissen. Bis Ende Februar müssen sie sich auf die neuen Geräte-Voraussetzungen eingestellt haben.
Pokémon Go auf Apple-Geräten bald nur noch mit iOS 11
Bastelcomputer Cubieboard erhält mehr Leistung
Das Cubieboard 6 ist im Handel. Die neue Version des Bastelcomputers ist leistungsstärker als sein Vorgänger. Erstmals dabei sind WLAN und Bluetooth als drahtlose …
Bastelcomputer Cubieboard erhält mehr Leistung

Kommentare