Ministerpräsident Sellering tritt von allen Ämtern zurück

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Das schweizer Volk stimmte gegen den Bau neuer Minarette - nun formiert sich der internationale Protest im Internet.

Nach Minarett-Verbot: Protest-Aktionen im Internet

Nach dem Volksentscheid gegen den Bau neuer Minarette in der Schweiz reagiert die Internet-Welt: Hacker haben 300 Web-Seiten gekarpert, um auf diesen ihren Unmut über das Votum auszudrücken.

Auf den gehackten Internetseiten war statt des eigentlichen Inhalts eine Meldung die mit den Worten „Es gibt keinen Grund Minarette zu verbieten“ endet, schreibt das schweizer Portal 20min.ch. Zuvor wurde ein Abschnitt aus dem Koran zitiert.

Alle 300 Seiten waren auf Servern des Providers Bürki-Hosting. „Ich hoste diverse Webseiten, darunter befinden sich auch solche von politischen Parteien. Es handelt sich dabei um die Internet-Auftritte von Ortssektionen aus allen politischen Lagern, nicht nur von der SVP“, erklärt Inhaber Olivier Bürki gegenüber 20 Minuten Online. Er habe mittlerweile Strafanzeige gegen Unbekannt gestellt.

Auch auf Facebook wird gegen das Minarett-Verbot protestiert. Die Gruppe „Boycott Switzerland“ hat bereits hunderte Anhänger. Dort wird zum Boykott von Produkten aus der Schweiz aufgerufen und dazu, nicht mehr in die Schweiz zu reisen.

Zu den Firmen, die von dem Boykott-Aufruf betroffen, zählen unter anderem Nestlé, Swatch oder Novartis, schreibt die Berner Zeitung. „Wir sind zuversichtlich, dass die muslimische Welt anerkennt, dass Nestlé stets die Bedeutung von gegenseitigem Respekt und Toleranz unterstreicht“, sagte eine Nestlé-Sprecherin der Zeitung.

len

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