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Beim Fotografieren von Bäumen sorgt ein Lichteinfall im 90-Grad-Winkel für mehr Plastizität. Foto: Patrick Pleul

Rechtwinkliger Lichteinfall

Natur-Fotos: Seitliche Sonne liefert Schattenspiele

Ein beliebtes Motiv bei Hobbyfotografen sind Bäume. Jedoch kann es passieren, dass der Baum auf dem Foto weit weniger beeindruckt als beim tatsächlichen Anblick. Wer das verhindern will, achtet am besten auf den richtigen Lichteinfall.

Frankfurt/Main (dpa/tmn) - Mein Freund, der Baum: Unter Fotografen ist das Ablichten eines imposanten Exemplars im Wechsel der Jahreszeiten ein Klassiker. Aber natürlich lässt sich der unbewegliche Stamm mit seinem Astwerk auch im Tagesverlauf und damit in ganz verschiedenen Stimmungen aufnehmen.

Entscheidend für das Bildergebnis ist hier immer, in welchem Winkel das Sonnenlicht auf den Baum fällt, erklärt der Photoindustrie-Verband. Hat der Fotograf das Sonnenlicht im Rücken, wird der Baum oder die Baumgruppe zwar schön beleuchtet, wirkt aber später auf dem Foto flach und ohne Tiefe, so die Experten. Licht, das seitlich in einem 90-Grad-Winkel einfällt, schafft dagegen attraktive Licht- und Schattenspiele und kann der Aufnahme Plastizität verleihen.

Wer einen Baum im Gegenlicht aufnimmt, produziert quasi einen dekorativen Scherenschnitt. Das gelingt aber nur, wenn der Baumstamm oder ein dicker Ast die Sonne verdeckt. Eine Spot-Belichtungsmessung auf den Baumstamm verhindert meist zuverlässig eine Fehlbelichtung.

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