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Handys mit Google Betriebssystem Android können ihre Besitzer künftig auch in Deutschland kostenlos durch den Straßenverkehr navigieren.

Navigation zum Nulltarif mit Google

Hamburg - Bislang fand man mit Google seinen Weg durchs Internet - mit “Google Maps Navigation“ kann man jetzt auch durch den Straßenverkehr navigieren. Einzige Voraussetzung ist ein Android-Handy.

Aktuelle Straßenkarten, Satellitenbilder und sogar Verkehrshinweise soll die neue, vollwertige Navigationslösung bieten - zum Nulltarif, wie der Google-Konzern am Mittwoch mitteilte. Die Benutzer müssten weder Upgrades kaufen noch Geräte manuell aktualisieren. Alle benötigten Daten würden via Internet kontinuierlich auf dem neuesten Stand gehalten. Einzige Voraussetzung zur Nutzung von “Google Maps Navigation“ ist ein internetfähiges Mobiltelefon mit Android-Betriebssystem ab Version 1.6. Um die Navigationssoftware zu nutzen, laden die Nutzer einfach die neueste “Google Maps Version“ auf ihr Handy.

Ob zu Fuß, mit dem Rad oder Auto: Gesucht werden kann wie im bekannten Dienst “Google Maps“. Man muss dabei nicht die genaue Adresse zu kennen. Es genügt, wenn den Namen eines bestimmten Geschäftes oder auch die Art eines Lokals wie “Pizzeria“ ins Handy einzugeben. Die Software liefert dann eine Liste infrage kommender Ziele. Der Benutzer kann aber auch mit Hilfe der neuen Stimmerkennung das gewünschte Ziel einfach ins Handy sprechen, anstatt es mühsam einzutippen. Dies dürfte vor allem Autofahrer ansprechen.

Wahl zwischen verschiedenen Ansichten

Bei der Darstellung kann der Benutzer wählen: Mit der Satellitenansicht wird die Route aus der Vogelperspektive mit hochaufgelösten Luftaufnahmen in 3D verfolgt. Mit der Verkehrsansicht informiert eine Ampelleuchte in Grün, Gelb oder Rot laufend über die Verkehrslage auf der gewählten Strecke. Per Tipp auf das Symbol lässt sich eine Übersicht der Verkehrslage auf den nächsten Kilometern der Route aufrufen.

Zudem kann man sich Geschäfte, Restaurants oder Tankstellen entlang der Route anzeigen lassen. Überall dort, wo der “Google Street View“-Dienst verfügbar ist - etwa in den USA oder der Schweiz - können sich die Nutzer von “Google Maps Navigation“ demnach zusätzlich die Abbiegepunkte mit Straßenbildern illustrieren lassen. Sobald sie sich dem Ziel nähern, wechsele die Navigation automatisch in die “Street View“-Straßenansicht.

dapd

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