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Die Mitarbeiterin bei Flutter findet, 26 Zeichen sind genug.

Nachrichten aus der Netzwelt

Flutter: Nanoblogging löst Twitter ab

Nachrichten aus der Netzwelt: Flutter ist das neue Twitter, ein Baby weiß davon nichts, über StudiVZ wird nach Kissenkämpfern gefahndet und ein Ort verkabelt sich selbst.

Twitter ist von gestern. Weil alle dabei sein wollen, hat es seinen Reiz verloren. Und überhaupt: 140 Zeichen - wer soll das alles lesen? Das ist der Ausgangspunkt für eine Persiflage auf Mikroblogging. Flutter ist das neue große Ding, ein Nanobloggingdienst.

In dem Video kommen vermeintliche Entwickler zu Wort, die Flutter erklären: Die Einträge dürfen nur 26 Zeichen lang sein. Außerdem wird eine Brille entwickelt, auf deren unteren Rand wie bei einem Nachrichtensender die Texte von Freunden entlanglaufen. Keine Zeit verlieren!

Baby twittert aus dem Uterus

Den Trend zum Nanoblogging hat dieses Kind wohl verschlafen: Ein Baby twittert aus dem Uterus heraus. Corey Menscher, Forscher an der New York University, hat einen Gürtel für Schwangere entwickelt, die registrieren, wenn das Baby tritt. Das Signal wird über Umwege dann an Twitter geschickt. Dort erscheint die Nachricht: "I kicked Mommy at 10:07 AM on Tue, April 7!" Die Süddeutsche Zeitung hat die Geschichte.

Suche nach Kissenkämpfern über StudiVZ

In Köln lief der World Pillow Fight Day nicht so, wie es hätte sein sollen. Die Macher weisen auf ihrer Seite hin, dass nach der Kissenschlacht die Federn weggefegt werden sollten. Das haben die Teilnehmer in Köln nicht beachtet, die Reinigung kostete bis zu 3.500 Euro und die städtische Reinigungsfirma AWB ist einigermaßen sauer, schreibt koeln.de.

Jetzt versucht der Betrieb, die Teilnehmer übers Internet zu identifizieren und ihnen ein Bußgeld aufzuzwingen. Die 5000 Kissenkämpfer hatten sich über eine StudiVZ-Gruppe organisiert - dort will AWB suchen. Mittlerweile dürften die StudiVZ-Mitglieder jedoch gewarnt und die Gruppe aufgelöst sein.

Waldstetten verkabelt sich selbst

Der Ort Waldstetten in Baden-Württemberg hat kein richtiges Internet. Das Kupferkabel ist zu dünn für den 600-Einwohner-Ort und der Staat zu langsam bei der Bewilligung einer Glasfaserleitung. Also hat der Ortsvorsteher das Dorf zusammengetrommelt. Nun buddeln alle gemeinsam einen Graben für das Kabel. Für Spiegel Online hat ein Autor Waldstetten besucht.

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