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Die Apple Computer-Uhr soll 2015 auf den Markt kommen. Damit die Kunden wissen, was sie erwartet, liefert der Hersteller jetzt einige Details. Foto: Christoph Dernbach

Neue Details über Apple-Uhr

Cupertino (dpa) - Bisher hielt sich Apple mit spezifischen Informationen zu seiner lange erwarteten Computer-Uhr zurück. Jetzt erfährt man, dass sie viele Aufgaben vom angeschlossenen iPhone erledigen lässt und ihr Display nur mit einem Finger bedient werden soll.

Apple hat neue Details zu seiner für kommendes Jahr angekündigten Computer-Uhr preisgegeben. Aus Informationen für App-Entwickler geht unter anderem hervor, dass Anwendungen für die Uhr zumindest anfangs hauptsächlich auf dem iPhone laufen sollen und von dort auf den Bildschirm der Uhr übertragen werden. Die Idee dahinter dürfte sein, die Batterielaufzeit des Geräts am Handgelenk zu verlängern.

Außerdem wird in den Anweisungen für die Entwickler klargestellt, dass das Display der Uhr keine sogenannten Multitouch-Gesten mit mehreren Finger unterstützen wird. Es soll nur mit einem Finger bedient werden. Eine der bekanntesten Multitouch-Funktionen ist das "aufziehen" von Bildern mit zwei Fingern. Zugleich soll die Uhr die Stärke des Drucks auf den Bildschirm erkennen können, was neue Möglichkeiten für Apps eröffnet.

Apple stellte den App-Programmieren die Entwicklungs-Plattform WatchKit zur Verfügung, mit der Anwendungen für die Uhr geschrieben werden können.

Die Entwickler können unter anderem erweiterte Benachrichtigungen verwenden, die mehr Informationen preisgeben, wenn Nutzer länger auf die Uhr schauen. Videos soll die Uhr zunächst nicht anzeigen können.

Der Konzern nannte erstmals die Bildschirm-Auflösung. So bekommt das Display der kleineren Version mit einer Diagonale von 38 Millimetern 272 mal 340 Bildpunkte. Bei der Apple Watch mit 42-Millimeter-Bildschirm sollen es 312 mal 390 Pixel sein.

Apple will mit seiner Uhr erstmals seit mehreren Jahren wieder in eine neue Produktkategorie vorstoßen und dort an den Erfolg von iPhone und iPad anknüpfen. Das Gerät soll unter anderem einen Fokus auf Fitness-Anwendungen haben.

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