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Facebook bläst zum Angriff auf Twitter.

Facebook-Funktion macht Twitter Konkurrenz

Paris/Berlin - Facebook heizt den Wettbewerb mit Twitter an. Nutzer können künftig Meldungen von anderen Websites abonnieren und in ihr Profil einlaufen lassen, ohne die Plattform zu verlassen.

Die Einführung der Funktion stehe kurz bevor, sagte Facebook-Managerin Joanna Shields auf der Konferenz LeWeb in Paris. Web-Portale, die Beiträge über das weltweit größte Online-Netzwerk verbreiten möchten, müssen eine Schaltfläche mit der Bezeichnung “Abonnieren“ integrieren.

Damit führt Facebook ein Prinzip ein, das Twitter populär gemacht hat: Beim Micro-Blogging-Dienst bekommen angemeldete Mitglieder die 140 Zeichen kurzen Meldungen der Nutzer angezeigt, denen sie folgen. Ähnlichkeit hat die neue Funktion auch mit RSS-Feeds, die Nutzer abonnieren und in einem speziellen Leseprogramm aufrufen können.

Derzeit können Mitglieder mit der “Abonnieren“-Schaltfläche öffentliche Informationen von anderen Nutzern in ihr Profil einlaufen lassen, ohne mit ihnen eine Facebook-Freundschaft geschlossen zu haben - beispielsweise von Prominenten. Web-Portale, die den Button einbauen wollen, bekommen von Facebook den dafür nötigen Code zur Verfügung gestellt.

dpa

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