Von FCB bis Bengaluru Bulls

Neue Facebook-Rahmen fürs Profilbild: Top oder Flop?

Menlo Park/Kalifornien - Auf Facebook kann man sein Profilbild in verschiedene Rahmen setzen, vorrangig hinter Logos von Sportmannschaften. Doch die Auswahl wirft viele Fragen auf.

Mit ein paar Klicks kann man seinem Facebook-Profilbild für eine bestimmte Zeit einen Rahmen verpassen. Die Idee ist nicht neu, so konnte man anlässlich der Filmpremiere von "Star Wars – Das Erwachen der Macht" zum Jedi-Ritter werden - wahlweise mit einem roten oder einem blauen Lichtschwert. Den Usern gefiel das offenbar so gut, dass Facebook die Auswahl an Rahmen erheblich erweitert hat.

So stehen jetzt Standard-Motive wie Vögel und Herzen, Logos aus Filmen oder Serien (z. B. "Ghost Busters", "Game of Thrones" oder "Promi Big Brother") und (eindeutig in der Überzahl) Logos von Sport-Mannschaften aus aller Welt zur Verfügung.

Echte Fans können also ihren Verein tatkräftig unterstützen, indem sie ihr Facebook-Profilbild etwa hinter das Logo des FC Bayern oder Borussia Dortmund stellen. Doch nicht nur Fußball-, auch Rugby-, Eishockey-, Basketball- und diverse US-amerikanische Sport-Teams stellen ihr Logo als Rahmen zur Verfügung.

Unter den Teams sind aber auch viele dabei, die hierzulande kein Mensch kennt, nicht zuletzt, weil sie eher obskuren Sportarten nachgehen: Die "Bengaluru Bulls" etwa, ein Team aus Indien, das den in Europa vollkommen unbekannten Mannschaftssport Kabbadi ausübt, oder die "Trinbago Knight Riders", ein Kricket-Team aus Trinidad &Tobago. 

Facebook möchte offenbar niemanden benachteiligen. 

So geht's:

Wie man "seinem Profilbild einen Rahmen hinzufügt, um seine Unterstützung für Veranstaltungen, Anliegen oder Unternehmen zu zeigen", erklärt Facebook selbst:

1. Rufe die Funktion "Rahmen eines Profilbildes" auf 

2. Klicke auf das Menü rechts von deinem Profilbild 

3. Wähle den gewünschten Rahmen für dein Profilbild aus 

4. Klicke zum Speichern auf "Als Profilbild verwenden"

Der Chefredakteur der Online-Zentralredaktion von Ippen Digital, Thomas H. Kaspar, hat bereits einen der Rahmen ausprobiert und ist nicht wirklich begeistert:

Silvia Kluck

Rubriklistenbild: © dpa Archivbild

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