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Fujifilms Sofortbildfilm Instax mini gibt es ab Oktober auch in einer Monochromausführung. Foto: Fujifilm

Photokina

Neue Formate und Kameras für Sofortbild

Der Sofortbildfilm kämpft sich seinen Weg aus der Nische zurück. Auf der Photokina gibt es neben neuen Kameras auch ein neues Filmformat. Mit dem quadratischen Instax Square will Fujifilm Instagram zum Anfassen liefern.

Köln (dpa/tmn) - Das Sofortbild am Kühlschrank ist wieder in Mode. Auf der Photokina (noch bis zum 25. September) setzt Fujifilm auf den Trend zu Sofortbildern auf Film und zeigt das neue Format Instax Square.

Der 62 zu 62 Millimeter große Film soll Fotografen neue Möglichkeiten jenseits der Formate Instax mini (62 zu 46 Millimeter) und Instax wider (62 zu 99 Millimeter) bieten. Der quadratische Film soll das bei Foto-Apps beliebte Format auch in die Filmwelt bringen. Es erscheint gemeinsam mit einer dazu passenden Kamera namens Instax Square im Frühjahr 2017. Nähere technische Details und Preise nannte Fujifilm noch nicht.

Für das Mini-Format wurde außerdem ein Monochromfilm angekündigt. Er soll ab Oktober erhältlich sein und mit aktuellen Instax-mini-Kameras kompatibel sein. Zehn Aufnahmen kosten rund 14 Euro, der Farbfilm ist mit knapp zwölf Euro etwas günstiger.

Auch Leica, eigentlich bekannt für eher hochpreisige Edelkameras zeigt auf der Photokina eine eigene Sofortbildknipse. Die passenderweise auf den Namen Sofort getaufte Kamera nutzt das Instax-mini-Format. Sie bietet Aufnahmeprogramme unter anderem für Sport und Action, Doppel- und Langzeitbelichtung oder Makro. Die Fokusbereiche sind dem Unternehmen zufolge 0,6 bis 3 Meter im Standardmodus, 3 Meter bis unendlich im Landschaftsmodus und 0,3 bis 0,6 Meter für Makrofotos. Die kürzeste Belichtungszeit liegt bei 1/400 Sekunden. Für Aufnahmen bei ungünstigem Licht gibt es einen Blitz. Die für Leica-Verhältnisse mit 280 Euro recht günstige Kamera soll ab November verfügbar sein.

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