Neues IT-Werkzeug in Garching entwickelt

- Bundesinnenminister Otto Schily zu Gast auf dem Campus Garching: Gemeinsam mit TU-Präsident Wolfgang Herrmann hat er ein neues IT-Konzept für die Verbesserung der Software-Entwicklungsprozesse in Organisationen vorgestellt.

Das "Vorgehensmodells XT", oder "V-Modell XT" ist ein Teamwerkzeug für verteiltes Arbeiten im Netz, jeder Beteiligte findet eine individuelle To-Do-Liste, außerdem werden alle Projektaktivitäten in Echtzeit angezeigt.<BR>Das vom Bundesinnen- und dem Verteidigungsministerium in Auftrag gegebene und mit vier Millionen Euro geförderte Modell gibt Informatikern im militärischen wie im zivilen Spektrum eine, so Herrmann, "nahezu revolutionäre Systematik für IT-Projekte an die Hand". Die Anwendung des neuen Vorgehensmodells XT werde helfen, "IT-Projekte termingetreuer durchzuführen, sie im kalkulierten Finanzrahmen zu halten und die Qualität der Produkte wesentlich zu verbessern", so der Minister.<BR><BR>V-Modell XT ist eine Weiterentwicklung des seit 1992 bereits verwendeten V-Modells. So wird das Vorgängermodell in Bundesbehörden verwendet, um einen einheitlichen Standard für die Entwicklung und Wartung von IT-Systemen der Verwaltung zu sichern. <BR><BR>Das weiter entwickelte V-Modell XT versetze seine Nutzer, zu denen mittlerweile zahlreiche Unternehmen, vor allem aus der Automobilbranche gehören, in die Lage, Software nach dem neusten Stand der Informationstechnologie zu entwickeln, verkündeten die an der Herstellung beteiligten Universitäten von München und Kaiserslautern. Professor Manfred Broy vom Informatikinstitut der TU München ist überzeugt, dass die Neuentwicklung sich bald als standardisiertes Vorgehen in der IT-Branche erweisen wird. <BR><BR>Internet: www.kbst.bund.de (mit Downloads).

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