Neues Windows-Betriebssystem "Longhorn" kommt 2006

- Redmond - Microsoft will die nächste Version des Windows-Betriebssystems mit dem Code-Namen "Longhorn" im Jahr 2006 anbieten - allerdings zunächst in einer etwas abgespeckten Form.

<P>Das mit Spannung erwartete neue intelligente Datenspeicher-System "WinFS" (Windows File System), das das aktuelle System NTFS ablösen soll, wird zunächst nicht mit dem Debüt des XP-Nachfolgers ausgeliefert. WinFS gilt als wichtige Säule der neuen Windows-Generation. Microsoft verspricht damit große Fortschritte beim Verwalten und Suchen von Daten aller Art. Neue und bessere Suchfunktionen benötigt Microsoft, um mit Suchmaschinenfirmen wie Google besser zu konkurrieren.</P><P>Das derzeitige Windows-XP-Betriebssystem für Personal Computer ist bereits seit 2001 auf dem Markt und wurde erst vor wenigen Tagen mit einem vor allem der Sicherheit gewidmeten "Service Pack 2" auf den neuesten Stand gebracht. Somit gibt es einen fünfjährigen Zwischenraum zwischen der aktuellen und der neuen Windows-Generation, eine für neue Software-Versionen lange Zeit. Die Markteinführung der "Longhorn"-Version für Server sei für 2007 geplant, kündigte Microsoft an. Mit dieser Ankündigung hat Microsoft erstmals einen konkreten Starttermin für Longhorn genannt. Experten hatten bislang für Ende 2005 oder Anfang 2006 mit der Freigabe gerechnet.</P><P>Microsoft mit Sitz in Redmond (Washington) dominiert den PC-Markt mit seinen Windows-Betriebssystemen, die auf mehr als 90 Prozent aller PCs zu finden sind. Deshalb hängt für den amerikanischen Softwareriesen und die gesamte Software- und Computerbranche enorm viel von dem Erfolg jeder neuen Windows-Version ab. Mehr Leistung, Sicherheit und Zuverlässigkeit, verspricht Microsoft-Gründer und "Softwarearchitekt" Bill Gates den Kunden mit "Longhorn". Die Softwareentwickler werden mit der langen Vorlaufzeit angeregt, neue Anwendungssoftware auf "Longhorn"-Basis zu entwickeln. </P>

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