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Der Kult-Klempner erobert die Stadt: Switch-Konsole mit dem Spiel Super Mario Odyssey.

Konkurrenz für Xbox- und Playstation

Nintendo-Konsole Switch im Test: Super Mario schick wie nie

München - Super Mario bekommt eine neue Heimat. Nachdem der Kult-Klempner zuletzt mit einer App auf dem iPhone fremdging, erscheint am 3. März die neue Nintendo-Konsole Switch. Wir haben die Xbox- und Playstation-Konkurrenz schon mal getestet.

Was ist die Switch?

Das Gerät, das Nintendo jetzt offiziell präsentierte, löst gleich zwei Vorgänger ab – den tragbaren 3DS und die gefloppte TV-Konsole Wii U. Denn zuhause laufen die Switch-Spiele auf dem Fernseher. Man kann den 6,2 Zoll großen Bildschirm (iPhone 7 Plus: 5,5 Zoll) aber auch aus der Ladestation nehmen, und darauf unterwegs weiterspielen. Dafür werden zwei Controller angestöpselt, und der Akku hält drei bis sechs Stunden durch.

Wie gut ist die Switch?

Ladestation und Controller.

Die Grafik kann nicht mit PlayStation 4 und Xbox One mithalten, sonst wäre der Akkuverbrauch viel zu hoch. Aber wie immer gilt: Nintendo lebt von seinen überragenden Spielen, auch die nächsten Ausgaben von Mario oder Zelda dürften wieder top werden. Da verzichten die Fans gerne auf die allerbeste Grafik.
Was kostet die Switch?

In den USA 300 Dollar. Deutsche Preise hat Nintendo noch nicht genannt, es läuft aber auf 330 Euro hinaus.

Welche Spiele kommen?

Die Switch startet mit dem lange erwarteten Zelda-Spiel Breath of the Wild. Eine aufgemöbelte Version von Mario Kart 8 erscheint Ende April. Und die wichtigste Neuheit Super Mario Odyssey kommt zu Weihnachten. Darin erobert das Nintendo-Maskottchen erstmals die Großstadt – sicher das schickste Mario-Spiel aller Zeiten.

Lohnt sich der Kauf?

Zu Beginn nur für absolute Nintendo-Fans, denn die Spieleauswahl ist erst einmal extrem dünn. Das ändert sich bis Jahresende, dann sollten Sie (oder Ihre Kinder) probespielen. Das Grundproblem bleibt aber: Jeder hat ein Smartphone dabei, auf dem erstklassige Spiele-Apps laufen. Nur für Mario ein weiteres Gerät mitschleppen, das dürften die wenigsten wollen. Die Nintendo-Aktie fiel nach der Präsentation um knapp sechs Prozent.

Jörg Heinrich

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