Nobelpreisträger schaffen den "gläsernen Menschen"

- Frankfurt - Verdacht auf einen Knochentumor, Wucherungen im Gehirn oder Multiple Sklerose - mit Hilfe der Magnetresonanztomographie (MRT) können Mediziner der Ursache von Schmerzen und Entzündungen auf die Spur kommen und in vielen Fällen tödliche Krankheiten ausschließen. Für die Aufnahmen haben die diesjährigen Medizin-Nobelpreisträger den Weg geebnet: Der Amerikaner Paul C. Lauterbur und der Brite Peter Mansfield legten mit ihrer Forschung den Grundstein für die detailgenaue Abbildung von Strukturen im Körper.

<P>Anders als beim Röntgen oder der Computertomographie belasten MRT-Untersuchungen den Patienten nicht mit Strahlung. Grundlage der Methode ist Wasser, aus dem der menschliche Körper zu zwei Dritteln besteht. Die Wasserstoffatome nehmen in einem Magnetfeld Energie auf und senden sie in Form elektromagnetischer Wellen wieder aus. Je nach Wassergehalt werden unterschiedliche Gewebestrukturen angezeigt. Die Ärzte halten detaillierte Aufnahmen des "gläsernen Menschen" in der Hand, die Gewebeunterschiede und krankhafte Veränderungen anzeigen.</P><P>Der Einsatz ist vielfältig: Die Methode liefert seit den 80er-Jahren differenzierte Schichtbilder (Tomogramme) der Körpergewebe und ist vor allem bei der Unt</P>

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