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Noisetube im Netz.

NoiseTube zeichnet Geräusche in Großstädten auf

Um die Geräuschbelastung in Großstädten sichtbar zu machen, gibt es eine neue Software, die Profile kombiniert mit Geodaten und User-Kommentaren zu Geräuschprofilen zusammenfügt.

Die Umweltbelastung für uns Menschen vor allem in Großstädten nimmt seit Jahren zu. Dabei spielt neben Feinstaub auch die Geräuschentwicklung eine große Rolle. Die EU erhebt alle fünf Jahre Geräuschprofile in ihren Mitgliedsstaaten, doch das geht noch genauer.

Wissenschaftler des Sony Computer Science Laboratory in Paris haben das Programm NoiseTube entwickelt, mit dem Smartphone-Besitzer die Geräusche in ihrer Umwelt aufnehmen können und mit Geodaten an den Server von NoiseTube schicken können. So entsteht auf Basis von Google Earth eine Geräuschkarte der Welt. Hier erklärt ein Video wie es funktioniert. Auch die Website newsscientist.com erklärt den neuen Dienst.

Irgendwann ist es dann vielleicht möglich, ein neues Kriterium für die Wohnungssuche in der Stadt aufzustellen: die Geräuschbelastung anhand von NoiseTube. Dort können auch persönliche Kommentare zum Geräuschprofil abgegeben werden.

Einen Nachteil hat das Projekt aber doch: Es können nicht sehr viele Menschen mitmachen, weil die Software nur auf ausgewählten Mobiltelefonen läuft. Außerdem müssen es Handys mit GPS und Mikrofon sein.

mm

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