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Hat zu tun: Barack Obama muss die Fehler seines Vorgängers beseitigen.

Obamas schweres Erbe: Krieg, Streit und jede Menge Schulden

Wenn Barack Obama das Amt des US-Präsidenten übernimmt, tritt er ein schweres Erbe an. 1,2 Billionen Dollar Schulden sind nur eines der Übel, die ihm sein Vorgänger hinterlässt.

George W. Bush hat gegen Ende seiner Amtszeit noch einmal alles daran gesetzt, seinem Nachfolger den Dienstbeginn schwer zu machen. Erst blockierte er den Beschluss, den Autobauern zu helfen, dann schmiedete er eigene Pläne, schlussendlich gab er Geld aus, das für einen anderen Zweck zurückgelegt worden war.

Jetzt steht der designierte US-Präsident Barack Obama vor vier Jahren Amtszeit und 1,2 Billionen Dollar Schulden - umgerechnet 880 Millionen Euro. Um die finanziellen Probleme im Weißen Haus in den Griff zu kriegen, hat Obama nun eine Etat-Polizistin angestellt. Nancy Killefer, ehemalige stellvertretende Finanzministerin, soll auf dem neu geschaffenen Posten das Geld beisammen halten.

Dabei war er noch vor wenigen Wochen so spendabel: Seine Ex-Konkurrentin, Hillary Clinton, hatte im Wahlkampf 22 Millionen Dollar Schulden angehäuft. Obama versprach, ihr die Hälfte des Geldes zu geben.

Es scheint, als wolle der künftige Präsident kurz vor seinem Amtsantritt wieder in die politische Mitte zurückschwenken - und zu Industrievertretern. Vielleicht auch eine Möglichkeit, der Regierung künftige finanzielle Unterstützung zuzusichern, war wohl die Berufung Tom Perrellis ins Justizministerium. Perrelli machte sich einen Namen als hartnäckiger Anwalt des Interessenverbands der amerikanischen Musikindustrie (RIAA) - indem er Filesharer verfolgte.

Doch dann wären da noch die anderen Probleme, die George W. Bush hinterlassen hat und die auf der Website Salon.com in Zahlen aufgelistet sind: Guantanamo, Irak-Krieg, Verhältnis zu Russland. Und ein Ansehen in der Welt, dass dringend aufpoliert werden muss. Aber seit Ausbruch der Obamania scheint das das kleinste Problem zu sein.

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