+
Addressierte Amerikaner und Muslime: Barack Obama warb für mehr Verständnis unter den Kulturen.

Nachrichten-Scout am Abend

Kairo: Obama ebnet den Weg für einen Neuanfang

Weise sei seine Rede gewesen, und wegweisend. Trotzdem wird die Ansprache Barack Obamas an der Universität Kairo nichts ändern, bemängeln Kritiker.

Als einen Meilenstein bezeichnet Spiegel Online die Rede, die Barack Obama heute in der Universität Kairos gehalten hat - der US-Präsident habe sich teils sehr weise verhalten. Er hat seine Vorstellungen dargelegt, wie der Dialog zwischen den USA und der muslimischen Welt verbessert werden kann. Wichtige Aussage: „Amerika und der Islam schließen sich nicht aus, sie brauchen nicht im Wettbewerb miteinander stehen.“ Der Teufelskreis aus Verdächtigungen müsse durchbrochen werden, sagte er.

Die Rede im Wortlaut (englisch) gibt es bei Spiegel Online sowie ein Video. Passagen hat der Focus ins Deutsche übersetzt.

Die Rede vom Neuanfang könnte genau das werden: ein Neuanfang, ist der Tenor vieler Berichte nicht nur in Deutschland. Die Seite Cairolive schreibt, die Rede sei wegweisend gewesen. Amerikanische Medien wie CNN schreiben, Barack Obama habe der muslimischen Welt die Hand gereicht.

Reaktionen aus USA und Ägypten

Es war die riskanteste Rede seiner Amtszeit, schreibt die New York Times, und er habe zugegeben, dass nicht jedes Ziel einfach zu erreichen sein wird. Das politisch gefärbte Wort „Terrorismus“ benutzte er jedoch an keiner Stelle - bemerkenswert, fanden die Zuhörer in Ägypten. Anderen fehlte der praktische Ansatz - Obama habe keine neuen Ideen eingebracht. Zwar sei die Rede historisch bedeutsam, ändern werde sie jedoch nichts. Um die Meinung der Kairoer Studenten abzubilden, hat die New York Times sie kurze Statements schreiben lassen.

Mit dem heutigen Tag beendet Obama seine Reise nach Nahost (Bildergalerie). Heute Abend fliegt der US-Präsident nach Deutschland. Den Zeitplan seines Besuchs hat das ZDF-Heute-Magazin. Am Freitag fliegt er weiter nach Frankreich.

Auch interessant

Meistgelesene Artikel

Darum sollten Sie diese beliebte Foto-App nicht nutzen
München - Die App „Meitu“ bietet besondere Möglichkeiten der Bildbearbeitung. Die sozialen Medien toben sich damit gerne aus. Doch für die neuen Filter zahlt man einen …
Darum sollten Sie diese beliebte Foto-App nicht nutzen
Verlage können Hörbücher direkt Apple anbieten
Hörbücher aus dem iTunes-Store bezieht Apple nun nicht mehr ausschließlich von Audible. Das ergaben Verfahren der EU-Kommission und des Bundeskartellamts gegen …
Verlage können Hörbücher direkt Apple anbieten
Darum sollten Sie auf Selfies nie diese Geste machen
München - Sind Selfies gefährlich? Japanische Forscher haben herausgefunden, dass das Handy-Selbstportrait in Kombination mit einer beliebten Geste zum Sicherheitsrisiko …
Darum sollten Sie auf Selfies nie diese Geste machen
Neue Smartphones und virtuelle Displays
Man könnte meinen, auf dem Tisch steht nur ein schnöder Toaster. Doch dahinter steckt der Xperia Projector von Sony. Er wirft Bedienoberflächen an die Wand. Neben diesem …
Neue Smartphones und virtuelle Displays

Kommentare