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7. Januar bis 15. Februar: Obamas Haare werden von schwarz zu grau.

44 Tage im Amt: Obama kriegt graue Haare

Die Welt redet nicht mehr über Obamas Rettungspläne, sondern über etwas viel handfesteres: seine Haare. Das Thema verstehen wenigstens alle.

Sonst wird immer nur über die Frisuren der weiblichen Politiker gesprochen. Nun ist Barack Obamas Haupthaar Gesprächsthema Nummer eins. Es ist aber auch erschreckend: Kaum 44 Tage im Amt, wachsen dem Mann graue Haare.

Ist der Präsidentenjob so stressig? Deborah Willis hat die ersten grauen Haare gesehen, da steckte der 47-Jährige noch im Wahlkampf. Die Fotografin ist Co-Autorin von einem Buch über Amerikas ersten schwarzen Präsidenten. Ihre Entdeckung teilte sie der New York Times mit.

Auch Obamas Friseur, Zariff, der dem jetzigen Präsidenten seit 16 Jahren die Haare schneidet, bestätigt die grauen Haare.  Er verteidigte seinen wohl berühmtesten Kunden gegen Klatschblätter und Blogger, die vermutet hatten, Obama hätte sich die Haare grau gefärbt, um reifer und distinguierter auszusehen. "Ich kann euch sagen: Dieses Haar ist hundertprozentig echt." Ein Porträt über den Barbier haben die Blogger von Rendez-voUS.08 geschrieben.

Das Blitz-Altern ist übrigens ganz normal, sagt der Macher der Seite Real Age gegenüber der NYT. In einem Amtsjahr altern sie so schnell wie andere Menschen in zwei Jahren, ist seine Theorie.

Warum sich plötzlich alle so brennend für eine handvoll Haare interessieren, erklärt der Autor vom Lästerblog Gawker: Darüber wird geredet, "weil es nicht direkt um die deprimierende Finanzkrise geht, es nimmt einen Schritt zurück. Es geht um Haare, etwas, das jeder versteht. Im Gegensatz du Dingen wie, sagen wir, Schulden-Verbriefung."

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