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Beim Laden des Handys sollte man eher auf sein eigenes Ladekabel setzen und auf öffentlich zugängliche USB-Stecker verzichten. Foto: Franziska Jäger

Öffentliche USB-Stecker meiden: Eher eigenes Netzteil nutzen

Praktisch, wenn man unterwegs ein USB-Kabel zum Aufladen des Smartphones findet. Allerdings sollte man sein Telefon nicht an jedes beliebige Kabel hängen. Über präparierte Ladestationen können Unbefugte in den Besitz persönlicher Daten gelangen.

Berlin (dpa/tmn) - Smartphones an öffentlich zugänglichen USB-Steckern aufzuladen, kann ein Sicherheitsrisiko sein. Zum Schutz vor Spionage sollte man lieber auf eigene Kabel und Ladegeräte zurückgreifen, rät der Sicherheitsexperte Brian Krebs in seinem Blog " krebsonsecurity.com".

Er warnt vor dem sogenannten Video Jacking. Dabei wird über vermeintliche Ladestationen der Displayinhalt des Smartphones übertragen. Angreifer können so Sicherheitscodes, Passwörter und Texteingaben auslesen und verfolgen, was auf dem Smartphonebildschirm angezeigt wird.

Betroffen sind Geräte, an deren Micro-USB-Port auch der formgleiche Mobile High Definition Link (MHL) oder ein Slimport-HDMI-Adapter angeschlossen werden kann. Diese Stecker ermöglichen auch die Übertragung des Bildschirminhalts vieler Android- und Blackberry-Smartphones. Für das ungeübte Auge sind sie von normalen Micro-USB-Steckern nicht zu unterscheiden - den Akku des Smartphones laden sie alle. Mit einem speziellen Adapter funktioniert der Angriff den Angaben nach auch mit Apples iPhone 6.

Brian Krebs rät deswegen dazu, unbekannte Stecker und Ladekabel links liegen zu lassen und eigene Kabel zu nutzen. Am sichersten ist, wer sein eigenes Ladegerät und sein eigenes Kabel benutzt.

Bericht auf krebsonsecurity.com (Englisch)

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