Ökologische Forschung im Verbund

- Die ökologische Forschung am Wissenschaftszentrum Weihenstephan der Technischen Universität München erhält für die kommenden drei Jahre eine zusätzliche finanzielle Förderung. Grund: Die Helmholtz-Gemeinschaft (HGF) hat die Einrichtung von zwei so genannten Virtuellen Instituten bewilligt, an denen Lehrstühle aus Weihenstephan beteiligt sind.

<P>Das Verhalten und den Abbau organischer Schadstoffe untersucht das Virtuelle Institut "for isotope biogeochemistry - biologically mediated processes at geochemical gradients and interfaces in soil-water systems". Darin kooperieren die Lehrstühle für Bodenkunde und für Mikrobiologie unter anderem mit dem Umweltforschungszentrum Leipzig-Halle (zuständig für die Koordination) und der Universität Tübingen.<BR><BR>Das zweite Virtuelle Institut, in das Wissenschaftler aus Weihenstephan eingebunden sind, beschäftigt sich mit der Kohlenstoff- und Stickstoffumsetzung in Waldböden. Hier arbeiten Fachleute aus Bodenkunde, Forstwissenschaften, Botanik und Atmosphärenbiochemie zusammen. Unter ihnen sind neben dem TUM-Lehrstuhl für Bodenkunde zum Beispiel das Institut für Atmosphärische Umweltforschung des Forschungszentrums Karlsruhe, das die Zusammenarbeit koordiniert, und die Uni Freiburg.<BR><BR>Die von der HGF geförderten Virtuellen Institute arbeiten ähnlich wie Forschungsverbünde. Unter einem gemeinsamen Management forschen Wissenschaftler verschiedener Einrichtungen zusammen, werben gemeinsam Drittmittel ein und bilden Nachwuchsforscher aus. Während der dreijährigen Förderphase werden jedem Virtuellen Institut jährlich bis zu 240 000 Euro gewährt.</P>

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