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OLED hat viele Vorteile gegenüber LCD-Bildschirmen und liefert eine sichtbar bessere Bildqualität. 

Neue Fernseher-Technologie

OLED-Fernseher: Was bringt die neue Technik?

Fernseher mit OLED-Bildschirmen zaubern knackige Bilder mit tollen Farben und hohen Kontrasten auf den Schirm, sind aber noch recht teuer. Lohnt sich die Anschaffung schon?

Heimkino-Enthusiasten bekommen schon seit einigen Jahren beim Stichwort OLED leuchtende Augen. Denn Bildschirme mit organischen Leuchtdioden haben gegenüber herkömmlichen LCD-Bildschirme einen entscheidenden Vorteil: Die einzelnen Bildpunkte leuchten von selbst, eine Hintergrundbeleuchtung brauchen sie deshalb nicht. 

Das ist gut, denn die Hintergrundbeleuchtung von LCD-Bildschirmen führt dazu, dass schwarze Bildinhalte meistens nicht schwarz sondern in einem mehr oder weniger dunklen Grau dargestellt werden. Darunter leidet der Kontrast. Bei OLED-Bildschirmen ist schwarz dagegen wirklich schwarz, weil der Bildpunkt dann komplett ausgeschaltet wird. 

Der Unterschied fällt im direkten Vergleich selbst Laien sofort auf: auf OLED-Fernsehern sehen Bilder deutlich schärfer und knackiger aus als auf den besten LCD-Schirmen. Auch das bisherige Problem, dass die Leuchtkraft der organischen Dioden nach einiger Zeit nachlässt, tritt bei der neuesten Generation von OLED-Bildschirmen angeblich nicht mehr auf.  

Preise sinken nur langsam

Die Technik zur Herstellung von OLED-Displays ist kompliziert, weshalb sich nur wenige Hersteller an sie heranwagen. Das führt dazu, dass die Preise längst nicht so stark purzeln, wie das bei anderen neuen Technologien meist der Fall ist. Fernseher mit OLED-Technologie sind deshalb immer noch verhältnismäßig teuer. Doch so langsam geben die Preise auch bei OLED-Fernsehern nach.   

Seine Stärken kann OLED nur bei großen Bildschirmen mit UHD-Auflösung richtig ausspielen, 55 Zoll Bildschirmdiagonale sollten es mindestens sein. Die günstigsten empfehlenswerten Modelle dieser Größenklasse kosten rund 2.500 Euro. Zum Vergleich: Gute Fernseher mit LCD-Bildschirmen bekommt man schon für die Hälfte. 

Der Unterschied in der Bildqualität ist allerdings auch deutlich sichtbar, vor allem Serien und Spielfilmen wirken auf OLED-Bildschirmen eindrucksvoller. Wer da hohe Ansprüche hat, für den ist die neue Technik auch heute schon interessant. 

Testsieger von LG für 2.500 Euro

Das Test-Portal AllesBeste hat sich alle aktuellen OLED-Fernseher angesehen. Bislang setzt vor allem der koreanische Hersteller LG verstärkt auf die neue Bild-Technik. 

Das beste Preis-Leistungs-Verhältnis bietet nach Ansicht der Tester zur Zeit der LG 55B6D. Der ist zwar kein Ausstattungs-Riese, dafür muss man bei der Bildqualität keine Abstriche zu den teureren Modellen machen. Rund 2.500 Euro werden trotzdem noch fällig. Der 65 Zoll große Bruder ist für 1.000 Euro mehr zu haben. 

Wer auf 3D und Twin-Tuner-Empfang nicht verzichten will, muss deutlich tiefer in die Tasche greifen: das Modell LG 55E6D kostet bereits knapp 4.000 Euro, die 65-Zoll-Variante sogar über 6.000 Euro.

Neben LG spielt auch Philips bei OLED-TVs mit. Bei vergleichbarer Ausstattung sind die OLED-Fernseher von Philips allerdings teurer als die von LG. Mehr dazu lesen Sie im Test von AllesBeste

Wer OLED interessant findet, aber nicht so viel Geld ausgeben will, dem bleibt nur eins: Abwarten. In ein bis zwei Jahren dürften OLED-Fernseher erschwinglicher werden. 

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