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Verwenden Sie zum Online-Banking immer Ihren eigenen Computer.

Online-Banking: einfach und schnell

Beinahe jeder zweite Deutsche nutzte 2011 das Internet, um seine Bankgeschäfte zu erledigen – Tendenz steigend. Den Kontostand prüfen, Daueraufträge einrichten, Überweisungen ausführen: Online-Banking ist vor allem bequem. Lesen Sie hier, wie das geht und worauf Sie achten sollten.

Einen Online-Zugang beantragen Sie bei Ihrer Bank. Bei Direktbanken legitimieren Sie sich über die Deutsche Post mit Ihrem Personalausweis. Dazu gehen Sie persönlich in eine Post-Filiale – die Mitarbeiter dort prüfen Ihre Daten und geben das Ergebnis an die Direktbank weiter. Von der Bank erhalten Sie alle erforderlichen Informationen.

Sicheres Passwort wählen

Einzige Voraussetzung für das Online-Banking ist, dass Sie zuhause einen Internetzugang haben. Um sich anzumelden, brauchen Sie einen Benutzernamen – meistens die Kontonummer und ein Passwort. Dieses Passwort erhalten Sie zunächst von Ihrer Bank. Wenn Sie sich zum ersten Mal einloggen, sollten Sie das Passwort sofort ändern. Wählen Sie keinen leicht zu erratenden Begriff als Passwort, zum Beispiel den Vornamen der Freundin in Kombination mit ihrem Geburtsdatum. Betrüger sind darauf spezialisiert, auch vermeintlich sichere Passwörter zu knacken. Schützen Sie Ihren Account deshalb mit einem Passwort, das aus einer zufälligen Abfolge von Ziffern, großen und kleinen Buchstaben besteht.

Überweisungen beim Online-Banking

Online-Transaktionen gehen im Vergleich zu klassischen Überweisungen besonders schnell. Wie lange das in der Regel dauert, erklärt zum Beispiel techfacts.de.

Jeden Vorgang und jede Überweisung müssen Sie mit einer sechsstelligen Transaktionsnummer (TAN) bestätigen. Eine TAN-Liste sendet Ihnen die Bank automatisch zu. Bei jeder Online-Überweisung werden Sie aufgefordert, eine bestimmte TAN einzugeben. Ist diese Ziffernfolge korrekt, geht die Bank davon aus, dass der Auftrag tatsächlich von Ihnen stammt – wie bei einer persönlichen Unterschrift. Die TAN verfällt nach einmaligem Gebrauch.

In modernen Verfahren werden Ihnen die TAN einzeln per Kurznachricht auf Ihr Handy geschickt (mTAN) oder von einem speziellen Lesegerät angezeigt.

Geben Sie niemals mehrere TAN auf einmal ein, selbst wenn Sie scheinbar von der Bank dazu aufgefordert werden. In einem solchen Fall könnten Betrüger am Werk sein.

Sicherheitstipps zum Online-Banking

Wie überall im Netz treiben auch hier Menschen ihr Unwesen, die an Ihr Geld wollen. Informieren Sie sich deshalb ausführlich über Sicherheitsregeln beim Online-Banking. Achten Sie vor allem auf diese Faktoren:

  • Schützen Sie Ihren Rechner mit einem Antivirenprogramm und aktualisieren Sie dieses regelmäßig.
  • Nutzen Sie nur Ihren eigenen Rechner zum Online-Banking.
  • Überprüfen Sie immer, ob die URL der Seite für das Online-Banking mit https:// beginnt – ein Indiz für eine verschlüsselte und damit sichere Verbindung. Sollte das nicht der Fall sein, informieren Sie Ihre Bank.

Sicherheitslücken gibt es übrigens auch, wenn Sie Smartphones für Bankgeschäfte nutzen. So manche kostenlos heruntergeladene App kann ein „ausspähendes“ Eigenleben entwickeln. Überprüfen Sie deshalb regelmäßig Ihren Kontostand.

Zum eigenen Schutz ein Limit festlegen

Wer Angst vor Missbrauch hat, kann mit seiner Bank auch ein Tageslimit für Transaktionen vereinbaren. So können keine allzu großen Geldsummen auf einmal abgebucht werden.

Bei Überweisungen sollten Sie vor dem Abschicken immer alle Angaben gewissenhaft prüfen. Für die Bank zählt nur die angegebene Kontonummer, ein Abgleich des Namens findet nicht statt. Wer versehentlich Geld auf ein falsches Konto überweist, muss sich den Betrag vom Empfänger zurückholen. Banken oder Sparkassen übernehmen dafür keine Haftung.

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