+
Wir verraten Ihnen die Regeln zum Online-Banking

Die besten Expertentipps

Online-Banking: Die wichtigsten Regeln

München - Über 28 Millionen Deutsche nutzen Online-Banking – das sind 45 Prozent aller Bürger von 16 bis 74. Wir verraten Ihnen, wie Sie ohne Bauchweh Ihre Bankgeschäfte im Internet erledigen.

Über 28 Millionen Deutsche nutzen Online-Banking – das sind 45 Prozent aller Bürger von 16 bis 74. Wie viele dabei ein flaues Gefühl haben, weiß niemand, aber es dürften jede Menge sein. Wir verraten Ihnen, wie Sie ohne Bauchweh Ihre Bankgeschäfte im Internet erledigen.

Wie wird Online-Banking sicherer?

Hier gelten die Internet-Grundregeln ganz besonders: Das PC-Betriebssystem sollte ebenso auf dem aktuellen Stand sein wie Browser und Virenschutz. Es muss nicht das neueste Windows 8 sein. Auch mit aktualisiertem Vista oder Windows 7 surfen Sie sicher. Nur mit Windows XP sollten Sie keine Bankgeschäfte mehr erledigen – akute Hacker-Gefahr! Darüber hinaus wichtig: Nutzen Sie Online-Banking grundsätzlich nur am eigenen Rechner und nicht im Büro oder gar im Internet-Café. Denn Sie wissen nie, wie diese Computer abgesichert sind. Mit der App Ihrer Bank oder den gut verschlüsselten Apps OutBank (iPhone, iPad, 8,99 Euro) oder Banking 4A (Android, 4,99 Euro) können Sie auch am Smartphone oder Tablet guten Gewissens Bankgeschäfte erledigen. Aber unbedingt das Mobilfunknetz verwenden und auf keinen Fall öffentliches WLAN. Vorher also WLAN abschalten (außer im eigenen Netz daheim)!

Welche weiteren Regeln gibt es?

Die Internetadresse Ihrer Bank sollten Sie auswendig kennen und immer selbst in die Adresszeile Ihres Browsers eintippen. Denn: Schadsoftware kann Ihre Lesezeichen manipulieren – plötzlich wird aus „meine-bank.de“ die Hackerseite „mein-ebank.de“, Sie merken es nicht und liefern dort Ihre Daten ab. Das Gleiche kann passieren, wenn Sie nach der Bankadresse googeln, auch hier kann der Link getürkt sein. Am besten speichern Sie die Adresse der Bank gar nicht erst als Lesezeichen. Die echte Seite Ihrer Bank erkennen Sie meist an einem Sicherheitszertifikat in der Browser-Adressleiste, das grün unterlegt ist. Erst dieses grüne Zeichen ist Ihr Startsignal. Wenn es fehlt oder wenn Ihnen etwas Verdächtiges auffällt, sollten Sie abbrechen und bei der Telefon-Hotline Ihrer Bank Bescheid geben. Wenn Sie bereits Daten eingetippt haben, lassen Sie Ihr Online-Konto vorläufig sperren. Nach dem Online-Banking löschen Sie am besten den Verlauf und den Zwischenspeicher (Cache) Ihres Browsers – im Internet Explorer unter „Extras => Internetoptionen“ und im Firefox unter „Extras => Neueste Chronik löschen“. Dann finden Hacker im Fall der Fälle keine Spuren.

Wie sicher ist Online-Banking heute?

Bei Beachtung der Sicherheitsregeln bestehen keine Bedenken. Der Empfang der TAN-Nummern per SMS am Handy (SMS-TAN) gilt als sicherer als die guten alten TAN-Listen, da die mobilen TAN nur zeitlich begrenzt gelten und Sie die Daten nach Empfang noch mal prüfen können. Fragen Sie Ihre Bank danach – oder nach dem ebenfalls empfehlenswerten Lesegerät für die HBCI-Chipkarte, die Online-Banking besonders sicher macht. Wichtig: Fallen Sie nicht auf Spam-Mails rein, die Ihre Daten verlangen – keine Bank verschickt solche Mails! Falls Sie selbst ein Passwort vergeben können, wählen Sie komplizierte Kombinationen aus Buchstaben, Zahlen und Sonderzeichen. Wichtig: Kontrollieren Sie regelmäßig Ihre Kontoauszüge auch auf kleinste Cent-Abbuchungen. Oft testen Gauner mit Mini-Beträgen, ob ein Zugang funktioniert – und schlagen dann mit größeren Summen zu.

So machen Sie Ihr Passwort sicher

So machen Sie Ihr Passwort sicher

Auch interessant

Meistgelesene Artikel

Lücke in WLAN-Verschlüsselung: Was Nutzer wissen sollten
Drahtloses Internet hat inzwischen einen ähnlichen Stellenwert wie Strom, Wasser oder Gas. Das WLAN soll verfügbar sein und reibungslos funktionieren. Nun verunsichert …
Lücke in WLAN-Verschlüsselung: Was Nutzer wissen sollten
Canon pflanzt großen APS-C-Sensor in Kompaktkamera
Spiegelreflexkameras sind generell sehr schwer. Das gilt nicht für Canons G1 X Mark III, obwohl es APS-C-Sensoren enthält. Doch das ist nicht die einzige Eigenschaft, …
Canon pflanzt großen APS-C-Sensor in Kompaktkamera
Huawei setzt mit "Mate 10 Pro" zur Aufholjagd an
Nicht nur smart, sondern auch intelligent - so preist Huawei sein neues Flaggschiff "Mate 10 Pro" an. Mit ihm will der chinesische Hersteller zur Weltspitze im …
Huawei setzt mit "Mate 10 Pro" zur Aufholjagd an
Tricks für mehr Klicks im eigenen Youtube-Kanal
Um im Videonetzwerk Youtube erfolgreich zu sein, braucht es mehr als nur Kamera und Leidenschaft. Auch die richtige Reichweitenstrategie, Qualität und Ausdauer sind …
Tricks für mehr Klicks im eigenen Youtube-Kanal

Kommentare