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Es gibt verschiedene Geräte fürs Online-Banking: Mit dem Tablet ist es aber am sichersten.

Am Tablet sind Sie am besten geschützt

Online-Banking: So gestalten Sie es sicherer

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Wir verraten hier einige wertvolle Tricks und Tipps, wie man Online-Banking besonders sicher gestalten kann. Ein paar No-Gos gibt es nämlich auf jeden Fall.

Einige wichtige Voraussetzungen für sicheres Online-Banking kennt (fast) jeder: Browser und Antivirensoftware auf dem neuesten Stand halten. Keine Bankgeschäfte in öffentlichen WLAN-Netzen oder im Internetcafé. Und nicht die veralteten TAN-Listen auf Papier verwenden, die in den nächsten Monaten ohnehin weitgehend abgeschafft werden. Aber es gibt noch mehr überraschende Tipps und Tricks.

Welches Gerät ist fürs Online-Banking am sichersten? Generell gilt: Knapp 50 Prozent aller Hackerangriffe laufen über den Internetbrowser am PC. Firefox, Chrome oder Internet Explorer sorgen also für die meiste Gefahr. Mit dem gleichen Browser Ihr Bankkonto aufzurufen, mit dem Sie gerade auf Facebook waren, ist riskant. Deshalb gelten Banking-Apps, die entweder die Banken selbst oder seriöse Softwarefirmen veröffentlichen, als deutlich besser geschützt. Das sicherste Gerät für Ihr Online-Banking ist ein Tablet. Denn: Hier können Sie mit der offiziellen App Ihrer Bank oder zum Beispiel mit dem sehr empfehlenswerten Outbank (gratis für iOS und Android) auf Ihr Konto zugreifen und sich dann die mobile TAN aufs Smartphone schicken lassen. Es sind also zwei separate Geräte im Spiel, das erhöht Ihre Sicherheit enorm. Bisher hat es kein Schädling geschafft, diese Kombination zu knacken. Auch die Banking-Apps auf Ihrem Smartphone funktionieren gut – aber hier gibt es eben kein zweites Gerät. App und Empfang der TAN-Nummer sind nicht getrennt, und damit deutlich unsicherer. Die meisten Banken übernehmen in so einem Fall keine Haftung.

Wie wird mein Online-Banking am Notebook sicherer? Ein separater Browser, wenn Sie also zum Beispiel den Firefox ausschließlich fürs Online-Banking benutzen, ist bereits ein großer Schritt nach vorne. Für Bankgeschäfte sollten Sie generell den „privaten Modus“ des Browsers aktivieren – zum Beispiel am Chrome unter „Datei => Neues Inkognito-Fenster“. Dann zeichnet der Browser weniger Daten auf, die für Gauner interessant sein könnten. Zudem gibt es viel praktische Software, die Ihr Online-Banking sicherer macht, zum Beispiel das kostenlose Sandboxie, das den Browser vom Rest des Rechners abschirmt und so Viren-Übergriffe verhindert. Die PC-Welt (bit.ly/bank-software) hat solche Programme zusammengestellt. Mehr Sicherheit bieten aber auch am Notebook Banking-Apps, die unabhängig von einem Browser funktionieren. Sie gibt es für Mac (ebenfalls outbank.de) und Windows. Finanzblick (finanzblick.de) ist kostenlos, als Top-Programm gilt der mehrfache Testsieger StarMoney 10 (starmoney.de) für 55 Euro.

Was ist ein TAN-Generator? Das ist ein kleines Kästchen, mit dem Sie – komplett getrennt vom Internet – selbst TAN-Nummern erzeugen. Das verhindert, dass Daten ausgespäht werden. Da für die eigentliche Transaktion am Smartphone, Tablet oder Notebook aber auch noch die PIN Ihres Online-Banking erforderlich ist, gilt dieses Verfahren als besonders sicher. Viele Banken bieten es ihren Kunden bereits an. Bei den Sparkassen und der Postbank heißt das System „chipTAN comfort“, bei den Volks- und Raiffeisenbanken „Sm@rtTAN plus“ oder „SmartTAN optic“. So einen TAN-Generator bekommen Sie entweder direkt über Ihre Bank oder beispielsweise beim Hersteller Reiner SCT unter chipkartenleser-shop.de ab 14 Euro.

Passwort-Chaos? So behalten Sie die Übersicht

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