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In der Internet-Welt hat sich eine eigene Sprache entwickelt.

Das Online-Einmaleins

Worin besteht der Unterschied zwischen einem Modem und einem Router? Und was bedeuten kryptische Kürzel wie VoIP oder WLAN?

Wer sich heute in Sachen Telefon und Internet informiert oder die Reklame der Anbieter studiert – der stößt auf Unmengen meist englischer Fachbegriffe, die nicht nur für Ältere oft kaum zu verstehen sind. Deshalb haben wir für Sie die wichtigsten Begriffe und ihre Bedeutung zusammengestellt: das Online-Lexikon.

Account (Benutzerkonto):

Wer einen Internetanschluss bestellt, erhält vom Anbieter ein Benutzerkonto. Meist besteht es aus einem Login, also einem Namen zum „Einloggen“ (anmelden) und einem Passwort. Wenn beides in Ihrem Programm für den Internetzugang richtig eingetragen ist, können Sie eine Verbindung herstellen.

Bandbreite (auch Datenrate):

Ist die Geschwindigkeit des Internetzugangs. 2000 Kilobit pro Sekunde (kbit/s) entspricht DSL 2000. Das reicht fürs gewöhnliche Surfen. Wer öfter Musik oder Filme lädt, sollte DSL 6000 wählen. DSL 16.000 oder schneller ist eher ein Fall für Multimedia-Profis.

DSL (Digital Subscriber Line, also digitaler Teilnehmeranschluss):

Heute meist die schnellste Möglichkeit, ins Web zu kommen. Selbst DSL 1000 ist achtmal flotter als ISDN.

Flatrate (flacher/fester Preis):

Mit so einem Vertrag zahlen Sie für Internet und Telefon monatlich den gleichen, festen Preis – egal, wie lange Sie im Netz sind oder telefonieren. Achtung: Sonderrufnummern oder Auslandsgespräche sind meist nicht inbegriffen.

Internet-Telefonie: Diese Gespräche laufen nicht mehr über eine klassische Telefonleitung, sondern über einen DSL-Anschluss. Meist können Sie Ihre bisherigen Telefone weiter benutzen und merken kaum einen Unterschied. Heißt auch VoIP („Voice over IP“, „Stimme übers Internet“).

IPTV (Internet-Fernsehen): Neue Technik der Telekom, bei der das TV-Signal übers Internet auf Ihren Fernseher kommt. Bietet viele interaktive Möglichkeiten und ist Teil des „Entertain“-Pakets der Telekom. Hier liegt das Internet-Tempo bei bis zu DSL 50.000.

Modem (Abkürzung für Modulator-Demulator): Gerät, das die Verbindung ins Internet herstellt. Wenn Sie zu Hause nur mit einem Rechner ins Netz wollen, reicht ein DSL-Modem, das Sie per Kabel oder drahtlos (dann spricht man vom WLAN-Modem) an Ihren Rechner anschließen. Wenn mehrere Computer ins Netz sollen, brauchen Sie einen Router.

Plug & Play (einstecken und spielen): Wird oft in der Werbung für Geräte verwendet, die sich besonders leicht anschließen lassen und nicht eingerichtet werden müssen. Klappt aber nicht immer.

Router (Verteiler): Gerät, das dafür sorgt, dass in einem Haushalt oder Netzwerk mehrere Rechner gleichzeitig ins Internet können – meist drahtlos per WLAN. Wenn Sie das alles möchten, ist ein Router mit DSL-Modem zu empfehlen. So haben Sie die gesamte Internet-Technik in einem Gerät. Router wird übrigens „Rauter“ ausgesprochen – warum, weiß niemand so genau.

Upload (Hochladen): Die Geschwindigkeit für den Upload wird in der Internet-Reklame oft angegeben. Hier geht es darum, wie schnell Sie selbst Daten ins Netz versenden können – etwa per E-Mail. Der Upload ist viel langsamer als das normale Surfen („Download“). Wenn Sie viele Daten verschicken, brauchen Sie daher eine schnelle DSL-Leitung.

Verschlüsselung: Bei drahtlosem Internet-Zugang sollten Sie darauf achten, dass er richtig verschlüsselt ist – sonst kann Ihr Nachbar mitsurfen. Die Verschlüsselung stellen Sie im Menü Ihres Modems oder Routers ein.

WLAN (Wireless Local Area Network = drahtloses lokales Netzwerk):

Netz, in dem mehrere Geräte wie Router oder Rechner per Funk verbunden sind. Wenn Sie Zuhause drahtlos ins Internet gehen, haben Sie bereits ein kleines WLAN.

Jörg Heinrich

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