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Gegen eine schlechte Online-Reputation können Sie etwas tun. Ein Profi hilft Ihnen dabei.

Online-Reputation: Der gute Ruf im Internet

Ein gutes online-Image ist für Privatpersonen wie auch für Firmen extrem wichtig. Bewerber verpatzen sich durch blamable Saufbilder von der letzten Party vielleicht die Chance auf den Traumjob. Bei einem Unternehmen vernichtet eine schlechte Online-Reputation im schlimmsten Fall sogar die Existenz.

Das versteckt sich hinter der (Online-)Reputation

Der Begriff „Reputation“ bezeichnet – ähnlich wie „Image“ – den Ruf eines Menschen oder eines Unternehmens. Grundsätzlich ist das Wort positiv behaftet: Eine Person von internationaler Reputation wird im In- und Ausland geschätzt. Analog dazu gilt ein Unternehmen mit hoher Reputation als seriös, vertrauenswürdig und zuverlässig.

Die Online-Reputation ist der Eindruck, den ein User von einem Unternehmen oder einer Person gewinnt, wenn er im Internet danach sucht. Entscheidend ist normalerweise nicht, wie viele positive Meldungen den negativen gegenüberstehen. Wichtig ist vielmehr, wie prominent die jeweiligen Informationen bei Google oder anderen Suchmaschinen angezeigt werden. Ein Beispiel: Sie suchen über Google nach einer Metzgerei. Im Suchergebnis finden Sie an erster Stelle eine Meldung über einen Gammelfleisch-Skandal, in der auch der Name der Metzgerei vorkommt. Sie werden geschockt sein, die Wurst künftig woanders kaufen und vielleicht sogar Ihren Freunden davon erzählen – für die Metzgerei eine Katastrophe. Selbst wenn weiter unten im Suchergebnis positive Meldungen über das Geschäft folgen, hat es bei Ihnen verloren.

Die Folgen einer negativen Online-Reputation können für Privatpersonen wie für Unternehmen verheerend sein. Ein Bewerber, der „Saufen is super!“ bei Facebook postet oder in den Verdacht gerät, einer radikalen Partei anzugehören, wird wahrscheinlich selten zu einem Vorstellungsgespräch eingeladen. Für Unternehmen kann eine negative Online-Reputation sogar den Bankrott bedeuten – etwa ein Hotel, dessen Gäste wegen schlechter Bewertungen ausbleiben.

Eine schlechte Online-Reputation lässt sich reparieren

Sind Sie oder Ihre Firma im Internet in Verruf geraten, können Sie zunächst wenig dagegen unternehmen – egal, ob die Kritik gerechtfertigt oder aus der Luft gegriffen ist. Sie haben keine Möglichkeit, Beiträge auf fremden Websites zu löschen.

Professionelle Firmen helfen Ihnen, Ihre Online-Reputation zu verbessern. Sie analysieren, wie schlimm es um Ihren Ruf steht, und stellen den problematischen Meldungen gezielt positive Inhalte gegenüber – zum Beispiel über Social Media Plattformen. Ziel ist, dass die positiven Beiträge die negativen verdrängen.

Sorgen Sie vor und schützen Sie Ihre Online-Reputation, dann müssen Sie keinen Image-Schaden reparieren. Wählen Sie genau aus, welche Inhalte Sie über sich ins Netz stellen – egal ob Bilder, Videos oder Texte. Für Unternehmen kann es sich lohnen, eine Firma zu beauftragen, die die Online-Reputation vorsorglich pflegt.

Kinder vor sich selbst schützen

Die heute unter 20-Jährigen – die sogenannten „Digital Natives“ – sind mit dem Internet so selbstverständlich aufgewachsen wie mit Autos, Fernsehern und Handys. Seit einigen Jahren wächst bei dieser Generation auch das Bewusstsein für den Datenschutz. Viele junge Leute legen heute Wert auf Privatsphäre und laden nicht mehr jedes peinliche Partybild bei Facebook hoch.

Trotzdem stellen Kinder und Jugendliche immer noch viele Informationen über sich selbst ins Netz, ohne über die Konsequenzen nachzudenken. Das kann ihrer Online-Reputation schaden, zum Beispiel wenn sie sich für einen Ausbildungsplatz bewerben. Schärfen Sie deshalb den Blick Ihrer Kinder für die Gefahren des Internets und prüfen Sie mit ihnen ihre Online-Reputation, in dem Sie ihren Namen googeln. Kursieren viele negative Informationen oder Bilder über Ihr Kind im Netz, lassen Sie sich von einem Profi helfen.

Übrigens: Wird Ihr Kind im Internet gezielt bloßgestellt, verleumdet oder beschimpft, hat das nichts mit einer negativen Online-Reputation zu tun, sondern ist ein Fall von Cyber-Mobbing. Stützen Sie Ihr Kind in einer solchen Situation und holen Sie sich selbst Hilfe und Rat.

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