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Der Online-Vermittlungsdienst UBER hat anscheinend aus Versehen private Kundendaten ins Netz gestellt.

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Uber: Private Kundendaten im Netz aufgetaucht

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Berlin - Der Online-Vermittlungsdienst UBER hat offenbar aus Versehen Fahrten und private Kundendaten online gestellt. Inzwischen hat das Unternehmen die Daten wieder aus dem Netz genommen.

Das Unternehmen UBER hat anscheinend seine Kundenliste öffentlich im Web geführt. Kundenservice steht bei diesem Unternehmen zwar an oberster Stelle, doch der Online-Vermittlungsdienst hat nach Informationen des Bloggers und renommierten Journalisten Richard Gutjahr, eine Liste mit Namen und privaten Handy-Nummern der Kunden ins Netz gestellt.

UBER führte demnach eine “Lost & Found Seite“ auf der Kunden verlorene Gegenstände und ihre Kontaktdaten angaben. Gutjahr rief einige dieser Leute an, um die Echtheit der Angaben zu prüfen und um in Erfahrung zu bringen, ob die besagten Kunden von der Veröffentlichung ihrer Daten wussten. Die Angerufenen waren sichtlich geschockt, dass ein Journalist der momentan in Australien unterwegs ist, sämtliche Informationen über sie zu haben schien. Die Liste reicht laut Gutjahr bis Dezember 2014 zurück und betrifft hauptsächlich Fahrten im Großraum Los Angeles.

Eine Stunde nachdem Richard Gutjahr den Blogeintrag mit seiner Entdeckung online gestellt hatte, reagierte UBER offenbar und nahm die Seite aus dem Netz. Eine Stellungnahme von UBER gegenüber dem Webportal thenextweb.com besagt, dass diese Liste aus Versehen online gestellt wurde und man nun genau überprüfe wie das passieren konnte.

mt

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