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Sexiest Oscar-Host Alive: Hugh Jackman begeisterte das Publikum. Hier mit Kollegin Anne Hathaway.

Rezession bei den Oscars und Chaos bei den Echos

Weil Hollywood sparen muss, hat Gastgeber Hugh Jackman das Oscar-Intro selbst gebastelt. Außerdem gab's geschmacklose Kleider, deutsche Preisträger und bei den Echos viel Volksmusik.

Das war sie also, die 81. Oscar-Nacht, moderiert vom amtierenden "sexiest Man alive", Hugh Jackman. Er punktete gleich zu Anfang mit einem gesungenen Film-Medley vor einer wie von Kindern gebastelten Kulisse. Die viel gelobte Aufführung gibt es als Video im Blog Buzzfeed.

Wer es nicht geschafft hat, die Oscar-Nacht live mitzuverfolgen, kann sich durch den Liveticker auf Twitter lesen. Sowohl Spiegel als auch der Popkulturjunkie schrieben sich durch die Nacht und liefern ein persönlich gefärbtes, dafür nicht minder informatives Bild dieser Filmnacht. Auf der offiziellen Seite der Oscars gibt es Hintergrundberichte, Videos vom Roten Teppich und ein Gespräch mit Hugh Jackman.

Die Süddeutsche fasst in einem lesenswerten Text die Höhe- und Tiefpunkte zusammen. Hugh Jackman habe vom ersten Moment an überzeugt und der angestaubten Veranstaltung seinen Stempel aufgesetzt. Doch es gab nicht nur schöne Momente: Die hässlichsten Kleider dieses Jahres kürt das Nachrichtenportal DerWesten in einer Roter-Teppich-Kolumne. Mehr Bilder vom roten Teppich hat klatsch-tratsch.de.

Der große Gewinner des Abends war der englisch-indische Film "Slumdog Millionaire". Alle Gewinner gibt es auf der Oscar-Website. Auch Deutschland hat einen der begehrten Preise eingeheimst - jedoch nicht für den Favoriten "Der Baader-Meinhof-Komplex".

Echo zwischen Pop und Schlager

Die Echos haben verloren. Zumindest was die Quoten angeht - die waren miserabel, schreibt der Branchendienst DWDL. Dabei haben sich Barbara Schöneberger und Oli Pocher alle Mühe gegeben, rechnet DerWesten in seiner Kritik den Moderatoren an.

Auch andere Kritiken waren eher ernüchtert vom Versuch, beim Echo Pop- und Volksmusik unter ein Dach zu bringen. Die Süddeutsche fand die Veranstaltung, die zum ersten Mal nicht von RTL, sondern der ARD übertragen wurde, größtenteils "zum Gähnen". Auch wurde kritisiert, dass die junge Musik, zum Beispiel vom doppelt ausgezeichneten Sänger Peter Fox, auf der Bühne nicht stattfand. Mit einer Mischung aus Langeweile und Fremdschämen hat wohl auch der Kritiker des Magazins Stern die Sendung verfolgt: Auch sein Text schmeichelt den Echos nicht. Dass die After-Show-Party nach der Verleihung wegen Überfüllung geschlossen werden musste und Stars vor der Tür standen, reiht sich dann in die Verfehlungen dieses Abends der Peinlichkeiten.

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