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Neues Systemkamera-Topmodell von Panasonic: die Lumix GX8 in Silber-Schwarz. Foto: Panasonic

Panasonic GX8: Scharfstellen nach der Aufnahme

Auf Anhieb alles richtig machen: Wer wünscht sich das nicht. Meist weiß man aber erst im Nachhinein, wie es hätte laufen sollen. Zumindest bei Fotos kann man noch etwas Entscheidendes ändern - bei Panasonic auch noch lange nach dem Druck auf den Auslöser.

Hamburg (dpa/tmn) - Panasonic führt mit dem Systemkamera-Spitzenmodell Lumix GX8 eine neue Funktion zum nachträglichen Scharfstellen ein. Sie heißt Post Focus und wird in den 4K-Serienbildmodus integriert, der 30 Bilder pro Sekunde aufnimmt.

Während der Aufnahme wird der Fokus einfach blitzschnell über rund 50 Schärfebereiche hinweg variiert. Danach kann der Fotograf per Fingertipp auf das Motiv im Touchscreen auswählen, welche Bereiche scharf und welche unscharf sein sollen. Die Kamera speichert dann einfach das Foto mit der gewünschten Schärfeebene ab.

Allerdings gibt es die Funktion nicht gleich zum Marktstart der GX8 im August. Sie wird erst zum Jahresende per Firmware-Update nachgeliefert. Auch die neu angekündigte Bridgekamera FZ300 erhält das Update. Gleichzeitig prüft Panasonic die Integration von Post Focus in weitere Modelle.

Daneben bietet die GX8 einen Micro-Four-Thirds-Sensor (17,3 mal 13 Millimeter) mit 20 Megapixeln, einen Vierkern-Prozessor und kann 4K-Videos (3840 mal 2160 Pixel) mit 25 Bildern pro Sekunde (B/s) aufnehmen. Full-HD-Clips sind mit bis zu 50 B/s möglich.

Für die Bildkontrolle stehen ein elektronischer OLED-Sucher (2,36 Millionen Pixel) mit 0,77-facher Vergrößerung und ein schwenkbarer Drei-Zoll-OLED-Touchscreen (1,04 Millionen Pixel) zur Verfügung. Bildstabilisatoren setzt Panasonic sowohl am Sensor im Gehäuse als auch im Objektiv ein.

Technik und Optik sind in einem staub- und spritzwassergeschützten Druckgussgehäuse aus Magnesiumlegierung verpackt, das in Schwarz und Schwarz-Silber erhältlich sein soll. Ein Preis stand zunächst noch nicht fest.

Technische Details zur GX8

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