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Der Papst reist nach Afrika. Kondome wird er aber nicht erlauben.

Papst in Afrika: Verhütungsverbot bleibt

Auf seiner Afrika-Reise wird Papst Benedikt XVI. Kamerun und Angola besuchen und die Afrika-Synode vorbereiten. Kondome wird er nicht erlauben.

Der Papst unternimmt seine erste Afrika-Reise. Am Dienstag ist er zu seiner siebentägigen Reise in Rom gestartet und wird zuerst in Kamerun erwartet. Anschließend besucht er Angola.

Der Focus schreibt, Papst Benedikt XVI. besuche Afrika in missionarischer Absicht. Er wolle den Glauben, Friede und Hoffnung auf den schwarzen Kontinent bringen. Am Wochenende sagte der Papst, er wolle den afrikanischen Kontinent in seine Arme schließen.

Die Deutsche Welle erklärt, was den Papst in Kamerun und Angola erwartet. In Kamerun leben viele Muslime und der Dialog der Religionen ist nicht immer einfach, schreibt DW. Angola sei vom 27 jährigen Bürgerkrieg gezeichnet. Ziel der Reise sei es, die Afrika-Synode, die im Herbst in Rom stattfindet, vorzubereiten.

Die Worte Afrika und Papst führen immer unweigerlich zu der Frage nach Aids und Kondomen. Die katholische Kirche spricht sich klar gegen jede Form der Verhütung außer der Enthaltsamkeit aus. In Afrika ist die Rate der mit dem HI-Virus infizierten Menschen aber sehr hoch und Kondome könnten helfen, die Zahl der Infizierten und der Aids-Toten zu senken, so die allgemeine Ansicht. Notker Wolf, Afrikaexperte und Benediktinerchef sagt in einem Interview mit der Welt, Kondome könnten Afrika nicht helfen. Das ZDF hat die Afrika-Reise des Papstes analysiert und gibt einen Ausblick.

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