In 75 Restaurants in Deutschland

PayPal führt Bezahldienst in Gaststätten ein

Berlin - In 75 Gaststätten in Deutschland können Kunden zukünftig bargeldlos via Pay Pal zahlen. Bis Ende 2015 sollen es 2000  werden. Auch Mastercard macht Druck hinsichtlich neuer Bezahlsysteme.

Der Online-Bezahldienst PayPal will in ganz Deutschland das bargeldlose Bezahlen in Cafés und Restaurants anbieten. Der im Spätherbst 2013 gestartete Test mit zehn gastronomischen Betrieben in Berlin sei erfolgreich abgeschlossen worden, teilte das Unternehmen am Dienstag mit. Jetzt sei das Bezahlen mit dem Smartphone in 75 Gaststätten möglich, darunter in Hamburg, Köln, Frankfurt und München.

PayPal hat dafür seine Smartphone-App mit dem Kassensystem Orderbird verbunden, das von vielen Lokalen als iPad-Anwendung genutzt wird. Bis Ende des Jahres 2015 will PayPal nach Angaben einer Sprecherin das Bezahlen in 2000 Restaurants in Deutschland anbieten. Geplant ist außerdem eine Erweiterung mit der Beacon-Technologie: Hier können Kunden automatisch die Signale eines Bluetooth-Senders im Restaurants empfangen und sich mit ihrem PayPal-Konto „einchecken“, ohne das Handy aus der Tasche zu ziehen.

Erst am Montag hatte die Ebay-Tochter eine Verbindung ihres Systems mit dem Mobil-Bezahldienst Payleven angekündigt. Bei dem Testbetrieb stehen zunächst ebenfalls Gastronomie und Dienstleistungs-Branche im Zentrum.

Auch Mastercard macht Druck für kontaktloses Bezahlen

Ebenfalls am Dienstag wurde bekannt, dass auch der Kreditkarten-Konzern Mastercard Druck für eine schnellere Verbreitung kontaktloser Bezahlsysteme in Deutschland macht. Mit allen neu aufgestellten Kassen in Geschäften, die Mastercard-Zahlungen akzeptieren, soll ab dem 1. Januar 2015 auch kontaktloses Bezahlen möglich sein. Alte Terminals werden ausgetauscht oder mit einem Update versehen. Auf diese Weise sollen in Deutschland spätestens ab 2018 alle für MasterCard zertifizierte Terminals für die kontaktlose NFC-Technologie bereit sein.

dpa

Rubriklistenbild: © dpa (Symbolbild)

Auch interessant

Mehr zum Thema

Meistgelesene Artikel

Darum sollten Sie diese beliebte Foto-App nicht nutzen
München - Die App „Meitu“ bietet besondere Möglichkeiten der Bildbearbeitung. Die sozialen Medien toben sich damit gerne aus. Doch für die neuen Filter zahlt man einen …
Darum sollten Sie diese beliebte Foto-App nicht nutzen
Verlage können Hörbücher direkt Apple anbieten
Hörbücher aus dem iTunes-Store bezieht Apple nun nicht mehr ausschließlich von Audible. Das ergaben Verfahren der EU-Kommission und des Bundeskartellamts gegen …
Verlage können Hörbücher direkt Apple anbieten
Darum sollten Sie auf Selfies nie diese Geste machen
München - Sind Selfies gefährlich? Japanische Forscher haben herausgefunden, dass das Handy-Selbstportrait in Kombination mit einer beliebten Geste zum Sicherheitsrisiko …
Darum sollten Sie auf Selfies nie diese Geste machen
Neue Smartphones und virtuelle Displays
Man könnte meinen, auf dem Tisch steht nur ein schnöder Toaster. Doch dahinter steckt der Xperia Projector von Sony. Er wirft Bedienoberflächen an die Wand. Neben diesem …
Neue Smartphones und virtuelle Displays

Kommentare