Korruptionsskandal im BAMF? Asylanträge sollen grundlos genehmigt worden sein

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Mit Pedalkraft zur Hochgeschwindigkeit

- Zugegeben, die Höchstgeschwindigkeit von 15 Kilometern pro Stunde klingt alles andere als atemberaubend. Doch wenn Florian Huber mit seinem "Catped" gegen gewöhnliche Tretboote ins Rennen geht, lässt er die Konkurrenz weit hinter sich. Der Maschinenbau-Student von der TU München hat ein Wassersportgerät entwickelt, das drei bis vier mal so schnell wie ein klassisches Tretboot ist.

<P>Das Geheimnis für die Schnelligkeit des "Catped", das noch bis Mittwoch auf der Sportmesse ISPO zu sehen ist, liegt in seiner leichten Bauweise und der Antriebsschraube. Im Gegensatz zu den "Plastikschüsseln für die Omas", wie der 25-Jährige andere Tretboote bezeichnet, bringt sein Gefährt statt bis zu 400 nur 20 Kilogramm auf die Waage. <BR><BR>Der Sitz ist zwischen zwei schlanken Schwimmkörpern angebracht. Deren hydrodynamische Form sei einer der Gründe für das hohe Tempo, erläutert Huber. Der andere liegt in der Antriebsschraube, die die Pedaltritte aufs Wasser überträgt. <BR><BR>Geradezu zerbrechlich wirkt der zweiflügelige Propeller am Heck des Bootes. "Er ist aber sehr effizient, weil er das Wasser kaum verwirbelt", erklärt Huber. So sei der Wirkungsgrad viel besser als bei Tretbooten, die mit wuchtigen Schaufelrädern angetrieben werden. <BR><BR>Weil der Propeller sich mittels der Lenkung um 360 Grad schwenken lässt, kann das "Catped" nicht nur Kurven fahren, sondern sich auch seitlich und rückwärts fortbewegen. Und da es wie ein Katamaran zwei Kiele besitzt, ist es sogar bei Wellengang fahrbar. <BR>Bisher ist das "Catped" allerdings nur etwas für einsame Fahrten. "Ein Zweisitzer ist gerade in Entwicklung", so der Erfinder.<BR><BR>"Entstanden ist die Idee, ein Wassersportgerät für die Freizeit mit Speed zu entwickeln, bei einem Sportgeräte-Praktikum im Studium", erzählt er. Am Lehrstuhl für Leichtbau und der Sport-Kreativwerkstatt der TU wurde die Idee weiterentwickelt. Das daraus entstandene "Catped" will Huber nun als Diplomarbeit einreichen. <BR><BR>Außerdem plant er, seine Erfindung in einer eigens gegründeten Firma zu vermarkten. Etwa 1500 Euro soll das Hochgeschwindigkeits-Tretboot kosten. "Ich habe schon viele Tretboot-Verleiher angesprochen und warte jetzt auf Aufträge", so Huber.</P>

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