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Urteil zur Pauschale: Millionen Pendler erwarten das Urteil mit Spannung.

Gericht urteilt über Pendler-Pauschale

Am Dienstag gucken die Pendler nach Karlsruhe. Dort wird über die Pendlerpauschale entschieden. Das Urteil soll gegen 11 Uhr fallen. Möglicherweise ist danach die Politik am Zug.

Seit Anfang 2007 sind Fahrtkosten zur Arbeit steuerlich nicht mehr absetzbar. Die Pauschale für die ersten 20 Kilometer von der Wohnung zum Arbeitsplatz war gestrichen worden. Das Gericht soll entscheiden, ob die Abschaffung verfassungsgemäß war. Dieser Meinung ist der Bundesfinanzhof, der das Karlsruher Gericht angerufen hatte - die Tagesschau berichtete.

Sollte das Gericht die Kürzung der Pauschale bestätigen, kann das die Pendler eine Menge Geld kosten. Diese "neuen Leiden der deutschen Pendler" hat die Welt zusammengetragen.

Die Süddeutsche wirft drei Szenarien auf, wie es nach der Entscheidung vom Dienstag weitergehen könnte: Die Verfassungsrichter kippen die Streichung und Millionen Pendler kriegen Geld zurück, die Klage wird abgelehnt - was für unwahrscheinlich gehalten wird oder die Abschaffung ist nicht verfassungswidrig, wird aber für eine Übergangszeit aufrecht erhalten.

Nicht nur für die Autofahrer steht viel Geld auf dem Spiel - die Regierung hat durch die Kürzung der Pauschale rund fünf Milliarden Euro eingenommen, berichtet der Focus. Das Magazin bezieht sich auf einen Bericht der Berliner Zeitung, nach dem die Pauschale wieder eingeführt werden soll, wenn Karlsruhe die Abschaffung kippt.

Die Entscheidung des Gerichts war vor Urteilsverkündung völlig offen. Sollte es die Abschaffung für verfassungswidrig halten, gibt es bald wieder die Pendlerpauschale - wieviel Geld man für die Fahrt zum Arbeitsplatz abrechnen kann, erklärt der Pendlerrechner. Sollte weiterhin keine Pauschale gezahlt werden, hilft die Pendler-Zentrale: Dort verabreden sich Pendler, um Strecken gemeinsam zu fahren und Geld zu sparen.

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