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Kürzung gestrichen: Arbeitnehmer können jetzt darauf hoffen, Fahrtkosten erstattet zu kriegen.

Richter kippen die Kürzung der Pendler-Pauschale

Die Abschaffung der Pendler-Pauschale war verfassungswidrig. Dank des Urteils der Karlsruher Richter können Millionen Pendler Geld zurück erhalten.

Das Bundesverfassungsgericht hat heute die Streichung der Pendler-Pauschale für verfassungswidrig erklärt - die Welt berichtet. Sie verstößt gegen das Gesetz zur Gleichbehandlung. Falls die Regierung das Gesetz kippt, kann es Geld zurück geben. Was man dafür tun muss, erklärt Spiegel. Der Pendlerrechner sagt, was in der Steuererklärung vermerkt werden muss.

Ab Anfang 2007 waren Fahrtkosten zur Arbeit steuerlich nicht mehr absetzbar. Die Pauschale für die ersten 20 Kilometer von der Wohnung zum Arbeitsplatz waren gestrichen worden. Das Gericht sollte entscheiden, ob die Abschaffung verfassungsgemäß war. Dieser Meinung war der Bundesfinanzhof, der das Karlsruher Gericht angerufen hatte - die Tagesschau berichtete.

Die Entscheidung der Politiker, die Pauschale zu streichen, hat viele Pendler Geld gekostet. Diese "neuen Leiden der deutschen Pendler" hatte die Welt zusammengetragen.

Nicht nur für die Autofahrer steht viel Geld auf dem Spiel - die Regierung verliert durch das Urteil Geld. 2,5 Milliarden Euro hatte sie durch die Kürzung gespart. Jetzt aber sparen erst einmal die Autofahrer. Der Pendlerrechner sagt, was in der Steuererklärung vermerkt werden muss, um Geld erstattet zu kriegen. Wer trotzdem nicht mehr selbst fahren möchte, sollte sich bei der Pendler-Zentrale anmelden: Dort verabreden sich Werktätige, um die Strecken zur Arbeitsstelle gemeinsam zu fahren.

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