Perfekte Ordnung

- Sie sind so klein und flach, dass sie in jede Jackentasche passen und stecken dabei voll nützlicher Funktionen. Die Personal Digital Assistants, kurz PDAs genannt, haben in den letzten Jahren eine ähnliche Entwicklung durchlaufen wie Handys weg von ihrer ursprünglichen Grundfunktion, als digitaler Organizer, hin zu multifunktionalen Alleskönnern.

Neben Adress- und Terminverwaltung sowie Kalenderfunktion, beherrschen PDA’s heute meist auch E-Mail, Textverarbeitung und Tabellenkalkulation, und verkürzen ihren Besitzern die Zeit als Abspielgerät für Musik, Videos oder Spiele. Leider hat die Vielseitigkeit auch ihren Preis, weshalb man sich vor dem Kauf eines Taschencomputers gut überlegen sollte, wofür man ihn überwiegend einsetzen will. Lange Akkulaufzeit und hohe Speicherkapazität.

Die Wahl des richtigen Betriebssystems steht mit am Anfang der Kaufentscheidungen, denn bei PDA’s gibt es zwei unterschiedliche Betriebssysteme: Das Betriebssystem Palm OS konkurriert mit dem Windows basierten PocketPC von Microsoft. Wer in der vertrauten Windows- Umgebung arbeiten möchte und häufiger Word- und Excel-Dokumente bearbeiten muss, ist mit der Microsoft-Version sicher gut beraten. Für Palm OS sprechen dagegen die Kompatibilität zu Windows und Macintosh, und eine große Menge an Software, die man sich kostenlos aus dem Internet herunterladen kann. Einige Hersteller bieten mittlerweile auch PDA’s für das Betriebssystem Linux an.

Weitere wichtige Kaufkriterien sind: PDA’s haben ein Touchscreen- Display, auf dem die Daten direkt mit einem Stift, der Stylus genannt wird, eingegeben werden. Deshalb ist es wichtig, dass die Beleuchtung des Displays gut ist. Falls man auf seinem PDA auch öfter einmal Bilddateien oder Videos ansehen möchte, sollte man auf eine gute Auflösung und Farbtiefe des Displays achten. Einer der Vorteile des PDA ist der Abgleich von Daten und Terminen mit dem PC im Büro oder zu Hause. Damit diese Synchronisation auch wirklich problemlos funktioniert, sollte man sich darüber informieren, welche Schnittstellen der PDA hat.

Die Speicherkapazität ist ein weiterer wichtiger Punkt, will man sich nicht im Schneckentempo durch die Anwendungen kämpfen. Zu beachten ist natürlich auch die Akkulaufzeit, da bei einem PDA mit leerem Akku die eingegebenen Daten verloren gehen können. Für Leute, die viel unterwegs sind, eignen sich daher Geräte, bei denen man den Akku nicht nur aufladen, sondern auch austauschen kann. Zu guter Letzt sollte ein Blick auf das lieferbare Zubehör geworfen werden.

Wer viele Textdokumente bearbeitet, dem hilft z. B. eine Falttastatur. Die Preisspanne bei PDA’s reicht von 100 bis über 600 Euro. Wer vom Papier-Organizer erstmals auf einen PDA umsteigen möchte, ist sicher mit einem günstigen Einsteigergerät gut beraten. Geschäftsleute dagegen kommen um einen teueren PDA nicht herum oder sie entscheiden sich gleich für ein Smartphone, in das zusätzlich Telefon und Kamera integriert sind: Für diese S-Klasse unter den PDA’s wie den Handspring Treo 600 muss man allerdings knapp 700 Euro hinlegen.

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