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Jedes Jahr ein Bild: Seit 1976 fotografiert sich die Familie Goldberg am 17. Juni.

Wie die Jahre vergehen: Eine Familie in 32 Bildern

1976 machte Diego Goldberg ein Foto von sich und seiner Verlobten und schenkte es seiner künftigen Schwiegermutter. Er begann ein Ritual, das bis heute anhält.

Jedes Jahr, am 17. Juni, macht es Klick. Dann guckt die Familie Goldberg in die Kamera. Das Gesicht gerade, der Blick ernst - unverändert. Einzig ändern sich die Frisuren und Kleidung, Falten ziehen in die Gesichter, Haare werden grau.

Ein Geschenk an seine Schwiegermutter sollte das erste Foto 1976 werden. Im folgenden Jahr machte Diego Goldberg ein weiteres von sich und seiner Ehefrau, um zu gucken, wie sie sich verändert haben. Noch heute klickt es jedes Jahr am 17. Juni - mittlerweile sind drei Söhne dazugekommen. Egal ob sie im Urlaub oder krank sind, ob die Frisur sitzt oder nicht.

The arrow of time - der Pfeil der Zeit haben die Goldbergs das Projekt genannt. Die Bilder zeigen, was sich verändert: Seit 2002 trägt Ehefrau Susy eine Brille, 2005 tragen die Söhne Nicolás, Matias und Sebastián Bärte - so wie der Vater. Ab diesem Jahr verzweigt sich der fotografische Stammbaum. Nicolás liebt Paula - und führt die Tradition des Fotos vom 17. Juni fort.

Nachdem Diego Goldberg, ein Fotograf aus Argentinien, seine Bilder ins Internet stellte, wurde der Nachrichtensender ABC News auf die Familie aufmerksam und filmte sie. Andere Familien ließen sich inspirieren und stellten aus jedem Jahr ein weiteres Foto dazu.

Doch den Zauber entfaltet das Ritual nur, wenn der Hintergrund, der Gesichtsausdruck, die Perspektive in jedem Jahr die gleiche ist - wie bei Familie Goldman, die übrigens weitermachen will, auch wenn es den Initiator Diego irgendwann nicht mehr geben wird.

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