Physik-Nobelpreis vergeben

- Stockholm (dpa) - Der Nobelpreis für Physik geht in diesem Jahr an die US-Forscher Raymond Davis und Riccardo Giacconi sowie den Japaner Masatoshi Koshiba für bahnbrechende Arbeiten in der Astrophysik. Das teilte die Königlich-Schwedische Akademie der Wissenschaften am Dienstag in Stockholm mit.

<P>Davis und Koshiba werden der Akademie zu Folge insbesondere für den Nachweis kosmischer Neutrinos geehrt. Giacconi erhalte die Auszeichnung für Arbeiten, die zur Entdeckung von kosmischen Röntgenquellen geführt haben.</P><P>Die höchste Auszeichnung für Physiker ist in diesem Jahr mit umgerechnet insgesamt 1,1 Millionen Euro (10 Millionen Schwedische Kronen) dotiert. Die Nobelpreise werden traditionsgemäß am 10. Dezember überreicht, dem Todestag des Preisstifters Alfred Nobel (1833-1896).</P><P>Im vergangenen Jahr hatten der deutsche Physiker Wolfgang Ketterle sowie die beiden US-Forscher Eric Cornell und Carl Wieman die Auszeichnung erhalten. Sie hatten einen neuen Aggregatzustand der Materie erzeugt. Dieses so genannte Bose-Einstein-Kondensat ist neben fest, flüssig, gasförmig und dem Plasma die fünfte Erscheinungsform der Materie.</P><P>Am Montag hatten die Briten Sydney Brenner (75) und John Sulston (60) sowie der US-Forscher Robert Horvitz (55) den Medizin-Nobelpreis zuerkannt bekommen. Die hatten bahnbrechende Forschungsarbeiten zur Organentwicklung und zum programmierten Zelltod geleistet. Diese sind grundlegend für das Verständnis von Krebs, Nervenstörungen und anderen Krankheiten.</P><P>Am Mittwoch werden die diesjährigen Träger für den Chemie- und den Wirtschafts-Nobelpreis bekannt gegeben.</P>

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