Pilotprojekt: Apps für die Betriebswirtschaft

Berlin - Ein Bonner Unternehmen will mit Apps die Betriebswirtschaft erobern. Die Anwendungen für die Verwaltung von Aufträgen und Rechnungen und vielem mehr sollen vor allem Freiberufler sowie kleine und mittlere Unternehmen helfen.

Das Software-Modell der Apps will ein Bonner Unternehmen in die Betriebswirtschaft übertragen. Die Scopevisio AG bringt am Montag vier kompakte Anwendungen auf den Markt, die vor allem Freiberufler sowie kleine und mittlere Unternehmen bei Kundenpflege (CRM), Aufträgen und Rechnungen, Anlagenbuchhaltung sowie der Analyse von Finanzdaten unterstützen sollen. Die Daten werden in der “Cloud“ gespeichert, in einem Rechenzentrum in Frankfurt am Main, und können so von allen Internet-Geräten abgerufen werden. Für das iPhone und das iPad soll es in Kürze spezielle Apps dafür geben, eine Android-Version ist ebenfalls geplant.

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“Wir machen das Gleiche wie iTunes, nur mit Business Software“, sagte Michael Rosbach, Vorstand der Scopevisio AG, im Gespräch mit der Deutschen Presse-Agentur. Auch eine kostenlose App gibt es schon, für die allgemeine Buchhaltung. Die neuen Apps werden als Mietsoftware angeboten, zu Preisen von 2,99 Euro bis 9,99 Euro pro Nutzer und Monat. “Das System funktioniert intuitiv und kommt ohne Schulung oder Berater aus“, verspricht Rosbach. “In fünf bis zehn Minuten kann man loslegen.“ Die einzelnen Anwendungen sind miteinander verschränkt und greifen auf einen einheitlichen Datenbestand des Freiberuflers oder Kleinunternehmens zu. Auch gibt es nach Angaben Rosbachs eine von den Finanzbehörden zertifizierte Anbindung an die Steuersoftware Elster.

Rosbach ist einer von sechs Partnern der Scopevisio AG, die das Unternehmen 2007 mit einem Eigenkapital von 25 Millionen Euro gestartet haben. Die Firma beschäftigt zurzeit 38 Mitarbeiter. Bis 2016 werde ein Umsatz von 75 Millionen Euro angestrebt, sagte Rosbach.

dpa

Rubriklistenbild: © dpa

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