Bundesregierung: Deutsches Todesopfer bei Anschlag in Kabul

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Mädchentraum rosafarbenes Himmelbett - nach Auffassung der Kampagne "Pinkstinks" ist das aber ein sexistisches Weihnachtsgeschenk.

"Pink stinkt": Kampagne gegen rosa Geschenke für Mädchen 

London - Sexistisch und vorurteilsbehaftet sei die Farbe Rosa: Deshalb haben die Britinnen Emma und Abi Moore die Kampagne "Pinkstinks" ins Leben gerufen - gegen rosafarbene Geschenke für Mädchen.

Pinkstinks - Rosa stinkt - so heißt die Kampagne der zwei Britinnen Emma und Abi Moore, in der die Zwillingsschwestern dazu aufrufen, die Farbe Rosa zu boykottieren. Passiv und nett sei diese Farbe - ganz im Gegenteil zu blau, der Farbe für Jungs. Diese sei nach Auffassung von Emma Woods "kraftvoll und herausfordernd", berichtet die Internetseite orf.at. Nach Auffassung der beiden Frauen ist die Farbe Pink mit daran schuld, dass junge Mädchen immer weniger Selbstbewusstsein haben.

Nun hat die Kampagne Unterstützung bekommen: Ed Mayo von der neuen Stiftung für Wirtschaft bezeichnet die Kampagne als brilliant.  Bridget Prentice, Staatssekretärin des britischen Justizministers Jack Straw, warnt ebenfalls davor, Mädchen ständig rosafabene Geschenke zu kaufen - denn das würde die Mädchen später dazu bringen, "pretty pretty jobs", also hübsche nette Jobs, zu wählen, anstelle eines herausfordernden Berufs.

Prentice stellt sich zudem hinter den Aufruf der Kampagne, den bekannten britischen Spielzeughersteller Early Learning Center (ELC) zu boykottieren, da er angeblich zuviel rosafarbenes Spielzeug für Mädchen herstelle. Eine Sprecherin von ELC dementierte diese Vorwürfe jedoch, berichtet die Internetseite breakingnewsenglish.com: "Kunden können eine rote Küche kaufen, eine blaue Küche, eine blaue Kasse, ein gelbes Puppenhaus oder eine süße Farm." Auch die renommierte Zeitung Daily Telegraph macht sich über die Kampagne lustig - und fragt, ob es denn besser wäre, wenn die Mädchen Waffen geschenkt bekommen würden...

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