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Deutsche Marine vor Somalia

Themen-Scout: Piraten

Die Welt ist sich einig: Gegen die Piraten vor Somalia muss etwas unternommen werden. Die Bundesregierung entscheidet Anfang Dezember.

Im Kampf gegen die Piraten vor Somalia gibt es eine neue Wendung: Laut Focus Online haben bewaffnete Milizionäre Journalisten entführt. Passiert sei das in der Region Puntland, die ihre Unabhängigkeit von Somalia erklärt hat und Rückzugsort der Piraten sei.

Unterdessen ist sich die Welt einig, dass etwas gegen die Piraterie unternommen werden muss. Die Zahl der benötigten Kriegsschiffe und Mannstärke variieren stark - je nachdem wer sich äußert. Spiegel Online schreibt beispielsweise, die Bundeswehr sei der Ansicht, es seien 500 Kriegsschiffe nötig. Im Dezember soll eine Entscheidung des Bundeskabinetts zur EU-Mission "Atalanta" fallen. Die Frankfurter Rundschau schreibt, die Beteiligung der deutschen Bundeswehr soll bis zu 1400 Mann betragen. Das ist laut FR bedeutend mehr als zunächst im Gespäch waren.

Dem Spiegel gab der Völkerrechtler Jochen Frowein ein Interview und sagte, deutsche Soldaten dürften bereits jetzt gegen Piraten vorgehen und verstießen sogar gegen geltendes Recht, wenn sie es nicht tun.

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