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Rick Falkvinge, Leiter der schwedischen Piratenpartei freut sich über die Wahlergebnisse.

Piraten im Europaparlament

Sie treten für ein modernes Urheberrecht und informationelle Selbstbestimmung ein. Die Wähler schicken Piraten ins Europaparlament.

Bei den Europawahlen in Schweden hat die für eine Modernisierung des Urheberrechts und informationelle Selbstbestimmung eintretende Piratenpartei aus dem Stand 7,4 Prozent der Stimmen geholt. Sie entsendet nach einer Prognose des TV-Senders SVT einen Abgeordneten nach Straßburg.

Größte Partei wurden wie 2004 die im Stockholmer Reichstag oppositionellen Sozialdemokraten mit 25,1 Prozent gegenüber vorher 24,5 Prozent.

In Deutschland haben nach eigenen Angaben 260.000 Wähler den Piraten ihre Stimmung geschenkt - damit kommt die Partei hierzulande auf 0,9 Prozent. Die Ziele der Partei erklärt dieser Wahlwerbespot. Mit ihr in Verbindung treten kann man über Twitter. Formulare und Aufklärungszettel gibt es bei Ich.WaehlePiraten.de.

„Freiheitsliebende, technisch versierte junge Menschen, die gegen eine restriktive Symbolpolitik sind“ - so beschreibt die Partei ihre Zielgruppe. Warum sie diese auch erreicht, hat der Branchendienst Heise dargelegt.

dpa/rot

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