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Nasa-Astronomen haben drei Planeten entdeckt - darunter auch eine „Super-Erde“.

Suche im All

Weltraum-Jäger der Nasa entdeckt neue „Super-Erde“: Ist dieser Planet bewohnbar?

Den Wissenschaftlern der Nasa ist eine spektakuläre Entdeckung im Weltall gelungen: Sie fanden eine neue „Super-Erde“. Zudem könnte Leben im All möglich sein.

Die Nasa-Wissenschaftler gehen von einer spektakulären Entdeckung im Weltall aus: Die Astronomen fanden einen Stern mit drei Planeten, darunter eine sogenannte „Super-Erde“, sowie zwei Sub-Neptune. Einer davon könnte die Voraussetzungen für Leben erfüllen. Zudem könnten sich andere bewohnbare Planeten in dem System befinden.

Entdeckt wurden die Planeten mit dem Satelliten TESS (Transiting Exolanet Survey Satellite), mit dem die Nasa auf Planeten-Suche im All geht. Sie gehören laut eines Berichts von Business Insider zu den kleinsten und nahegelegensten Planeten, die bislang gefunden wurden, denn: Die Planeten umkreisen einen Stern in „nur“ 73 Lichtjahren Entfernung. 

Nasa/Planet: Weltraum-Jäger entdeckt neue „Super-Erde“: Ist Planet bewohnbar?

Bei den Planeten handelt es sich um eine sogenannte „Super-Erde“, die den 1,2-fachen Radius unserer Erde haben soll, und zwei sogenannte Sub-Neptune. Einer der letzteren liegt nach Angaben der Nasa in der sogenannten habitablen Zone. Das bedeutet, dass der Sub-Neptun genau in der richtigen Entfernung zur Sonne liegt, um flüssiges Wasser zu haben. Damit wäre ein Leben, wie auf der Erde theoretisch möglich. Allerdings wird davon ausgegangen, dass die Atmosphäre auf dem Sub-Neptun zu dicht ist, also zu viel Wärme einfängt, um wirklich Leben zu ermöglichen.

Aber: Die Nasa-Forscher zeigten sich zuversichtlich, dass sich weitere bewohnbare Planeten in derselben habitablen Zone befinden könnten.

Video: Neue "Super-Erde": Atemberaubende Entdeckung von der NASA

Nasa/Planet: Wissenschaftler entdecken weitere „bewohnbare“ Planeten

Doch es ist nicht die einzige spektakuläre Entdeckung aktuell: Ein internationales Astronomenteam hat drei Planeten außerhalb unseres Sonnensystems nachgewiesen, wovon einer möglicherweise bewohnbar ist. Die Gruppe, darunter Göttinger Forscher, präsentiert die Exoplaneten im Journal „Astronomy & Astrophysics“. Das Planetentrio umkreist den Stern namens GJ 357 in der 31 Lichtjahre entfernten Konstellation Hydra, was vergleichsweise nah zu uns ist. Ein Lichtjahr ist die Strecke, die das Licht in einem Jahr zurücklegt. Unsere Heimatgalaxie, die Milchstraße, hat einen Durchmesser von ungefähr 100 000 Lichtjahren.

Die erste Beobachtung gelang im Februar mit Kameras des Transiting Exoplanet Survey Satellite (TESS) der US-Raumfahrtorganisation Nasa. Die Forscher entdeckten den Exoplaneten GJ 357 b, weil er in seiner Umlaufbahn den Stern teilweise bedeckt und sein Licht dadurch abschwächt. „Wir bezeichnen GJ 357 b als sogenannte heiße Erde“, erklärt Ko-Autor Stefan Dreizler vom Institut für Astrophysik der Universität Göttingen. Er habe eine berechnete Temperatur von rund 250 Grad Celsius.

Forscher entdecken Planetentrio

Mit Hilfe von bodengestützten Messinstrumenten bestätigte das Team zunächst die Existenz von GJ 357 b und stieß dabei auf zusätzliche Signale der Exoplaneten GJ 357 c und GJ 357 d, wie die Uni Göttingen berichtet. GJ 357 d wirke mit einer berechneten Gleichgewichtstemperatur von -53 Grad Celsius zwar eisig. Er befinde sich jedoch am äußeren Rand der bewohnbaren Zone seines Sterns, wo er von diesem etwa die gleiche Menge an Energie erhalte wie der Mars von der Sonne. „Wenn der Planet eine dichte Atmosphäre hat, die in zukünftigen Studien bestimmt werden muss, könnte er genügend Wärme einfangen, um den Planeten zu erwärmen und flüssiges Wasser auf seiner Oberfläche zuzulassen.“

GJ 357 c habe eine Masse, die mindestens das 3,4-fache der Erde betrage und habe eine Gleichgewichtstemperatur um 130 Grad Celsius.

Eine bemerkenswerte und kuriose Entdeckung im Universum: Astronomen machten uns ein Bild von einem Phänomen, das aus dem Freistaat Bayern stammen könnte.

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