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Bericht: Facebook arbeitet an eigener Kryptowährung

Plattform mit überarbeitetem Design

Plant Facebook eigene Kryptowährung? Spezielle Option soll Usern zur Verfügung gestellt werden

Facebook bereitet laut einem Pressebericht den Start einer eigenen Kryptowährung vor. Eine spezielle Option für User soll etabliert werden.

Update vom 3. Mai, 10.26 Uhr: Im Mittelpunkt der Pläne stehe eine digitale Währung, die Facebook-Nutzer künftig nicht nur untereinander tauschen und für Käufe über das soziale Netzwerk nutzen, sondern auch bei Transaktionen im Internet einsetzen können, berichtete das „Wall Street Journal“ (WSJ) am Freitag unter Berufung auf mit der Sache vertraute Personen. Eine Facebook-Sprecherin wollte den Bericht laut Zeitung nicht kommentieren und verwies auf frühere Angaben, wonach der Konzern verschiedene neue Anwendungen teste.

Bislang haben sich selbst etablierte Kryptowährungen wie der Bitcoin auch angesichts starker Kursschwankungen nicht als Zahlungsmittel im Internet durchsetzen können. Facebook arbeitet den Informationen zufolge bereits mehr als ein Jahr lang an dem Projekt, das sich der Konzern Investitionen von gut einer Milliarde Dollar kosten lässt. Für den Aufbau des eigenen Bezahlsystems rekrutiere Facebook derzeit Finanzfirmen und Online-Händler. So seien unter anderem auch die Kreditkartenfirmen Visa und Mastercard sowie der Zahlungsabwickler First Data angesprochen worden.

Diskutiert werde unter anderem die Möglichkeit, wie Nutzer künftig an die Währung herankommen sollen. Als eine Variante werde erwogen, etwa das Betrachten von Werbespots bei Facebook oder anderer Inhalte in der Digitalwährung zu entlohnen, oder wenn Nutzer über das Netzwerk einkauften. Ähnlich wie Facebook-Nutzer sich schon jetzt mit ihrem Profil auf anderen Webseiten im Internet einloggen können, soll eine spezielle Option ihnen auch beim Einkauf in der Facebook-Kryptowährung im Netz zur Verfügung stehen. Die angeschlossenen Händler wiederum könnten die Währung nutzen, um Werbung bei Facebook zu schalten.

Facebook sieht bald ganz anders aus - und bekommt neue Funktion

San José - Das Online-Netzwerk Facebook wird künftig die Gruppen-Funktion stärker hervorheben, in der sich Nutzer nach Interessen vernetzen können. „Wir glauben, dass es eine Community für jeden gibt“, sagte Facebook-Chef Mark Zuckerberg auf der Entwicklerkonferenz F8 im kalifornischen San José.

Um seine User noch mehr für Gruppen zu begeistern, wird Facebook in der App für Android- und iOS-Geräte eine neue Schaltfläche in die Menü-Leiste aufnehmen. Klickt man auf dieses Symbol, öffnet sich ein neuer News-Feed, in dem man nur Beiträge aus Gruppen zu sehen bekommt, die man auch abonniert hat.

„Mit dem neu gestalteten Bereich geben wir Gruppen ein viel einfacher zugängliches Zuhause“, so Facebook-Produktmanagerin Katherine Woo. „Und wir dachten, es wäre schön, wenn wir den neuen Bereich und viele weitere neue Funktionen mit dem neuen Aussehen von Facebook kombinieren.“

Facebook überarbeitet sein Design

Neues Aussehen von Facebook? Ja, Sie haben richtig gelesen! Das Online-Netzwerk launcht eine neu gestaltete Version der Facebook-Apps für Smartphones und Tablets. Nach und nach soll das Update in den entsprechenden App-Stores verfügbar sein. Auch die Webseite bekommt ein Re-Design. Dieses soll allerdings erst später im Jahr ausgerollt werden.

Die offensichtlichste Design-Änderung: das typische Facebook-Blau verschwindet. Die Seite wird weiß und übersichtlicher. Doch dabei bleibt es nicht ...

Facebook kündigt neue Funktion beim Messenger an

Auch der Facebook-Messenger, der Chat-Dienst des sozialen Netzwerks, kommt mit einer neuen Funktion daher. Künftig sollen Nutzer auch Freunde im Messenger einladen können, sich gemeinsam ein Video anzusehen. Das könnten eigene Videos, Clips aus dem Internet oder auch auf der Plattform verfügbare TV-Sendungen sein.

Der Messenger soll in diesem Jahr auch mit einer eigenen Desktop-App auf Windows- und Mac-Computern nutzbar werden. Darüber hinaus kündigte Facebook eine weitere grundlegende Änderung an.

Nach aktuellen Zahlen hat der Messenger 1,3 Milliarden aktive Nutzer im Monat, 410 Millionen davon verwenden auch den Video-Chat auf der Plattform. Zwischen Unternehmen und ihren Kunden werden 20 Milliarden Nachrichten pro Monat verschickt, die man übrigens auch wieder löschen kann.

Auch bei WhatsApp, dem anderen beliebten Chat-Dienst von Facebook, gibt es regelmäßig neue Funktionen. So gab es jüngst ein Update, welches ein großes Problem lösen soll. Ein anderes Update dürfte einigen Nutzern dagegen so gar nicht gefallen. 

Doch Facebook schreibt nicht nur positive Schlagzeilen: Zuletzt zog das US-Unternehmen den Zorn vieler Nutzer auf sich. Denn in dem Netzwerk kam es zu massiven Störungen.

sk/dpa

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